Robo Advisor statt Asset Manager

31.05.16 09:00

Der Roboter als Anlageberater für Corporates?

Von Antonia Kögler

Robo Advice ist eines der neueren Trendwörter im Asset Management. Für Corporates entwickelt sich der Markt für automatisierte Anlageberatung zaghaft.

Klingt futuristisch: Ratschläge vom Roboter zur passenden Anlagestrategie

ktsimage/iStock/Thinkstock/Getty Images

Klingt futuristisch: Ratschläge vom Roboter zur passenden Anlagestrategie

Hinter dem futuristischen Begriff Robo Advice verbirgt sich eine regelbasierte aktive Anlageempfehlung, die Computerprogramme auf Basis von Algorithmen erstellen. Der Anleger muss zu Beginn Angaben unter anderem zur Risikoaffinität, zu Investmentzielen, dem Anlagehorizont, eventuellen Cash In- und Outflows oder auch Sparraten angeben und bekommt dann eine individualisierte Anlageempfehlung.

Vor allem bei Privatkunden sind die Hoffnungen der Anbieter groß. „Gerade jüngere und internetaffine Anleger werden verstärkt in diese Anlageform wechseln“, erwartet Thomas Seibel, Partner der Unternehmensberatung Capco.

Robo Advisor: Angebote für institutionelle Investoren nehmen zu

Für Corporates ist Robo Advice bisher kein Thema, doch das könnte sich in einigen Jahren ändern. „Schon jetzt sehen wir eine zweite Welle der Entwicklung im Markt“, sagt Seibel – die Ausweitung auf institutionelle Investoren. Der Trend hat in den USA bereits eingesetzt und beginnt auch in Deutschland zaghaft. „Eine der größten deutschen AssetManagement-Gesellschaften befindet sich gerade dabei, eine Robo-Advice-Plattform aufzubauen, die in einer späteren Ausbaustufe wahrscheinlich auch institutionelle Investoren nutzen können“, berichtet Seibel.

Wie groß der Markt für Robo Advice derzeit ist und wo laut Capco die Vorteile liegen, erfahren Sie im aktuellen E-Magazin von DerTreasurer.

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