Investitionen in alternative Anlageklassen nehmen weiter zu

06.07.16 08:00

Pensionspläne setzen verstärkt auf Immobilien

Von Antonia Kögler

Das Niedrigzinsumfeld setzt Pensionseinrichtungen besonders zu – wie sie darauf reagieren und welche Assetklassen für sie besonders attraktiv sind.

Pensionseinrichtungen diversifizieren bei der Geldanlage. Besonders gefragt sind dabei Immobilien.

Jeng Niamwhan/iStock/Thinkstock/Getty Images

Pensionseinrichtungen diversifizieren bei der Geldanlage. Besonders gefragt sind dabei Immobilien.

Im anhaltenden Niedrigzinsumfeld sind deutsche Pensionspläne gezwungen zu diversifizieren. Einen  Trend weg von klassischen Anleihen gibt es bei deutschen regulierten Pensionsplänen schon länger. „2010 bestanden noch rund 85 Prozent der Anlagen aus Anleihen“, erklärt Jeffrey Dissmann, Senior Consultant bei Mercer Investment. „2016 lag der Anteil nur noch bei rund 50 Prozent.“ Auch im Vergleich zum vergangenen Jahr sind das noch einmal zwei Prozentpunkte weniger.

Stabile Investitionen in Emerging Markets

Statt in Bonds investieren deutsche regulierte Pensionseinrichtungen verstärkt in Immobilien, deren Anteil mittlerweile bei rund 17 Prozent liegt. „Das ist eine der höchsten Quoten im europäischen Vergleich“, so Dissmann. Übertroffen wird dieser Anteil nur noch von dem der alternativen Investments mit rund 20 Prozent. Dazu zählen auch Investitionen in Schwellenländern. „Anders als viele Privatanleger, die aus den schwankungsanfälligen Emerging Markets geflüchtet sind, betrachten Pensionseinrichtungen  diese als langfristiges Engagement“, sagt Dissmann.

Welche neuen Anlageformen Pensionsfonds noch locken und wo die größten Unterschiede bei der Assetallokation von unregulierten Pensionseinrichtungen liegen, das erfahren Sie im aktuellen E-Magazin von DerTreasurer.

koegler[at]derTreasurer.de