Ein Drittel der Firmenkunden sorgt für Verluste

07.07.17 08:00

Bain: Wenige Firmenkunden bringen Profit

Von Antonia Kögler

Der Wettbewerb um die begeehrten Unternehmenskunden ist groß. Doch viele Firmen sind für die Banken unrentabel.

Ein Blick auf die Frankfurter Banken: Sie machen nicht mit allen Firmenkunden Profit.

Jakob Eich/Frankfurt Business Media

Ein Blick auf die Frankfurter Banken: Sie machen nicht mit allen Firmenkunden Profit.

Die Konkurrenz der Banken um Firmenkunden ist groß, doch die wenigsten Geldhäuser scheinen genau im Blick zu haben, welche Kunden ihnen überhaupt etwas einbringen. Nur etwa  20 Prozent der Firmenkunden sind für Banken überhaupt profitabel. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Unternehmensberatung Bain hervor, die mit dem Corporate-Banking-Index Ertrag und Profitabilität multinationaler Banken misst.

Mit einem weiteren Drittel fahren die Institute sogar Verluste ein, bei 50 Prozent liegt das Ergebnis bei plus minus null. Banken haben ihre Kosten zwar bereits an vielen Stellen reduziert, doch sie könnten noch deutlich mehr tun. Laut den Experten von Bain könnten die Banken ihre Gewinne deutlich steigern, wenn sie bei ihren unprofitabelsten Kunden, die etwa 1 Prozent ausmachen, höhere Preise für ihre Leistungen verlangten oder sich ganz von ihnen trennten.

Deutsche Banken besonders unter Druck

In Deutschland sei die Situation besonders gravierend. Woran Bain das misst und in welchen Bereichen Banken noch am meisten erzielen, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von DerTreasurer.

Koegler[at]derTreasurer.de

Sie möchten aktuelle Informationen für Finanzverantwortliche und Einblicke in die Treasury-Welt erhalten? Mit unserem E-Magazin „DerTreasurer“ bekommen sie all das: Hintergrundgeschichten, exklusive Treasurer-Portraits, Interviews mit Treasury-Spezialisten sowie Bankern und Beratern und fundierte Analysen. Hier können Sie sich für das kostenlose E-Magazin anmelden.