Energiekonzern will ausstehendes Volumen um rund die Hälfte reduzieren

02.05.17 09:00

Jörg Silvanus über die RWE-Hybridstrategie

Von Antonia Kögler

Nach der Abspaltung von Innogy passt RWE die Hybridstrategie des Konzerns an. Treasurer Jörg Silvanus über die Pläne des Energieversorgers.

RWE ordnet seine Hybridstruktur neu.

RWE

RWE ordnet seine Hybridstruktur neu.

RWE justiert seine Hybridstrategie neu. Im ersten Schritt hat der Energiekonzern Anfang April eine Hybridanleihe über 250 Millionen Franken zum ersten möglichen Termin gekündigt. Das hatte RWE bereits Mitte Februar angekündigt und auch mitgeteilt, keine neue Hybridanleihe zur Refinanzierung zu begeben. Von dieser Entscheidung überrascht, hatte daraufhin die Ratingagentur S&P’s die Eigenkapitalanrechnung für alle ausstehenden RWE-Hybride aberkannt.

RWE-Rating trotz Hybridrückzahlung bestätigt

Für RWE waren die Folgen allerdings überschaubar: Die Agentur bestätigte auch ohne die Eigenkapitalanrechnung das Unternehmensrating bei BBB- mit weiterhin stabilem Ausblick. Auch im Hinblick auf seine langfristige Finanzierungsstrategie will sich Jörg Silvanus, der Leiter Treasury des Konzerns, nicht von der S&P-Entscheidung beeinflussen lassen, wie er auf Anfrage von DerTreasurer erklärte: „Wir sehen Hybridanleihen als wichtigen Bestandteil unserer Kapitalstruktur, die auch zu unseren langfristigen  Investitionsansätzen in der Stromerzeugung passen.“

Doch nicht alles  bleibt beim Alten. Was Jörg Silvanus vorhat, lesen Sie im aktuellen E-Magazin von DerTreasurer.

Koegler[at]derTreasurer.de

Neue Transaktionen, alternative Finanzierungswege und die Pläne für die Zukunft – weitere spannende Gespräche finden Sie auf unserer Themenseite Treasurer im Interview.