Transaktion mit Hindernissen

13.07.16 08:00

K+S platziert Debütschuldschein

Von Antonia Kögler

Jörg Bettenhausen, Head of Corporate Finance & Accounting bei K+S, spricht mit DerTreasurer über den ersten Schuldschein des Düngemittel- und Salzkonzerns.

Der Salzkonzern K+S hat sich zum ersten Mal an den Schuldscheinmarkt gewagt und 600 Millionen Euro eingesammelt.

K+S Aktiengesellschaft

Der Salzkonzern K+S hat sich zum ersten Mal an den Schuldscheinmarkt gewagt und 600 Millionen Euro eingesammelt.

Für den Kasseler Kali- und Salzproduzenten war es eine Premiere: Anfang Mai platzierte K+S den ersten Schuldschein und sammelte damit 600 Millionen Euro ein. Der Schuldschein ist in Tranchen mit drei-, fünf- und siebenjähriger Laufzeit unterteilt. Die Platzierung wurde von BNP Paribas, Commerzbank, Helaba und UniCredit begleitet.

Bis auf die siebenjährige ausschließlich fix verzinste Tranche, hat K+S den Investoren den Schuldschein sowohl mit variabler als auch mit fixer Verzinsung angeboten. „Bei den variablen Tranchen haben wir für unsere Investoren zudem für den Referenzzinssatz Euribor eine Null zugesichert“, sagt Jörg Bettenhausen, Head of Corporate Finance & Accounting bei K+S.

K+S sichert sich finanziellen Spielraum

Die durchschnittliche Verzinsung über alle Tranchen hinweg liegt bei 1 Prozent. Mehr Details darüber will Bettenhausen, der seit 25 Jahren bei dem Unternehmen ist, nicht verraten. Aufgrund der neuen Finanzierung muss K+S weniger Mittel aus dem Konsortialkredit ziehen. „Wir haben uns unter anderem auch Anleihen und Convertibles als mögliche Instrumente angesehen“, berichtet Bettenhausen. „Letztlich war der Schuldschein für uns mit Blick auf die Konditionen und das Pricing zu dem Zeitpunkt aber attraktiver.“

Warum Jörg Bettenhausen den Zeitpunkt der Emission so betont, und mit welchen Turbulenzen der Salzkonzern während der Vermarktungsphase noch kämpfen musste, erfahren Sie im aktuellen E-Magazin von DerTreasurer.

koegler[at]derTreasurer.de