Finanzierungsticker

07.08.17 11:48

Unternehmensfinanzierungen: Max Automation, Bawag, Butlers

Von Jakob Eich, Julia Schmitt und Larissa Lippold

Max Automation erhöht das Volumen seines bis 2024 verlängerten Konsortialkredits deutlich, der Finanzinvestor Cerberus plant Börsengang von Bawag und die Butlers-Gläubiger stimmen dem Insolvenzplan zu. Diese und weitere Finanzierungs-News lesen Sie im Überblick unserer Schwesterpublikation FINANCE.

Der Maschinenbaukonzern Max Automation hat das Volumen seines Konsortialkredits um 40 Millionen Euro aufgestockt.

Max Automation

Der Maschinenbaukonzern Max Automation hat das Volumen seines Konsortialkredits um 40 Millionen Euro aufgestockt.

Max Automation erhöht Volumen seines Konsortialkredits deutlich

Der Maschinenbaukonzern Max Automation hat seinen Konsortialkredit bis 2024 verlängert und die Gelegenheit genutzt, das Kreditvolumen deutlich aufzustocken. Der neue Konsortialkredit hat nun ein Gesamtvolumen von 190 Millionen Euro und ist damit um 40 Millionen größer als der 2015 abgeschlossene Kredit. Gleichzeitig konnte Max Automation eigenen Angaben zufolge aufgrund des „anhaltend günstigen Finanzierungsumfelds“ bessere Kreditkonditionen vereinbaren. Trotz des höheren Kreditvolumens seien voraussichtlich keine erhöhten Zinsaufwendungen zu erwarten, teilte das Unternehmen mit. Zugleich seien die Covenants komfortabler als bisher.

Commerzbank (Konsortialführer), Deutsche Bank, die LBBW-Gruppe, HypoVereinsbank und der Raiffeisenverband Salzburg stellen den Konsortialkredit zur Verfügung. Mit ihm will der Maschinenbaukonzern vor allem das weitere in- und externe Wachstum im Rahmen der ausgerufenen Wachstumsstrategie 2021 finanzieren.

Dazu dürften auch Akquisitionen gehören. Nur wenige Tage nach der Bekanntgabe der neuen Konzernfinanzierung teilte Max Automation mit, die Mehrheit an dem chinesischen  Maschinenbauers  Shanghai  Cisens  Automation  erwerben zu wollen. Eine entsprechende Vereinbarung sei bereits unterzeichnet worden.

Unternehmensangaben zufolge ist es geplant, zunächst 51 Prozent an dem chinesischen Unternehmen zu übernehmen. Es besteht aber die Option, in  den kommenden  Jahren alle restlichen Anteile zu  erwerben. Das Transaktionsvolumen für die Akquisition liegt Unternehmensangaben zufolge nach aktuellem Stand im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die Übernahme soll im vierten Quartal dieses Jahres vollzogen sein.

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