Softwareanbieter will weiter wachsen

15.08.17 14:53

Coconet erweitert Geschäftsführung bei Tochter

Von Sabine Paulus

Der Softwareanbieter Coconet verstärkt die Geschäftsführung bei seiner Tochter Coconet Computer-Communication Networks. Damit will sich der Lösungsanbieter für digitale Bankportale für weiteres Wachstum rüsten.

Frank Dux (links) und Björn Hassing ergänzen die Geschäftsführung der Coconet-Tochter Coconet Computer-Communication Networks.

Coconet, Montage: DerTreasurer

Frank Dux (links) und Björn Hassing ergänzen die Geschäftsführung der Coconet-Tochter Coconet Computer-Communication Networks.

Der Softwareanbieter Coconet erweitert die Geschäftsführung bei seiner Tochter Coconet Computer-Communication Networks um zwei neue Mitglieder. Seit 1. August gehören Frank Dux und Björn Hassing der Geschäftsführung der Coconet-Tochter an. Der Lösungsanbieter für digitale Bankportale will durch diese personelle Verstärkung die beiden bestehenden Geschäftsführer Christian Schmidt und Axel Wiethoff entlasten, teilte das Unternehmen auf Anfrage von DerTreasurer mit.


Damit besteht die erste Führungsebene bei Coconet Computer-Communication Networks nun aus vier Mitgliedern: Schmidt verantwortet die Bereiche Sales, Marketing und Unternehmensstrategie. Wiethoff zeichnet für die Ressorts Personal und Finanzen verantwortlich. Dux ist für den Bereich Business Analyse sowie Consulting zuständig und Hassing für Produktentwicklung und Innovation. Schmidt, Wiethoff und Hassing gehören ebenfalls dem Vorstand der Muttergesellschaft Coconet an. Im Januar dieses Jahres hatte das Führungstrio die Geschicke dort übernommen.

PSD2 und Instant Payments verändern den Zahlungsverkehr

Coconet will eigenen Angaben zufolge weiter wachsen. Das Unternehmen bietet Zahlungs- und Cash-Management-Lösungen sowie mobile Banking-Apps für Banken an und zählt beispielsweise Citi, Deutsche Bank, Helaba, HSBC, LBBW, ING und UniCredit zu seinen Kunden.

Auf diese und die anderen Kreditinstitute kommen in den kommenden Monaten einige neue regulatorische Anforderungen zu: Im November starten die Sepa Instant Payments. Das neue kontobasierte Zahlverfahren in Echtzeit soll immer, also 24 Stunden, 365 Tage im Jahr verfügbar sein.

Nur wenige Zeit später folgt das nächste regulatorische Mammutprojekt: Die europäische Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 soll Anfang 2018 in Kraft treten. Sie dürfte signifikante Folgen für die Bankenwelt haben, den die Institute verlieren die Hoheit über Kundenkonten und Daten. Infolge der neuen Regelungen könnten die Kreditinstitute Kunden an Wettbewerber, aber auch an Internetunternehmen, bankfremde Zahlungsdienstleister, Händler und FinTechs verlieren, was erhebliche Ertragseinbußen zur Folge hätte.

Paulus[at]derTreasurer.de

Bleiben Sie über die regulatorischen Änderungen im Zahlungsverkehr mit unseren Themenseiten „PSD2“ und „Instant Payments“ auf dem Laufenden.