Nachfolger von Frank Herzog

18.09.17 08:03

Johannes Borsche ist Kions neuer Treasury-Chef

Von Jakob Eich

Johannes Borsche leitet seit kurzem das Treasury des Gabelstaplerherstellers Kion. Ursprünglich kommt er wie sein Vorgänger aus dem Investmentbanking.

Johannes Borsche ist seit Anfang September neuer Treasury-Chef des Gabelstaplerherstellers Kion. Er war zuvor CFO von Nestlé Waters Germany.

Kion

Johannes Borsche ist seit Anfang September neuer Treasury-Chef des Gabelstaplerherstellers Kion. Er war zuvor CFO von Nestlé Waters Germany.

Der Gabelstaplerhersteller Kion hat einen neuen Chef für seine Treasury-Abteilung gefunden. Wie DerTreasurer erfahren hat, hat Johannes Borsche Anfang September die Leitung des Bereichs Corporate Finance übernommen, zu dem die Ressorts Corporate Treasury, Financial Services Treasury, Investor Relations, M&A und Corporate Finance Projects gehören. In dieser Funktion berichtet Borsche direkt an CFO Thomas Toepfer.

Der neue Finanzleiter der Wiesbadener kann sowohl Erfahrung auf der Unternehmens- als auch auf der Bankenseite vorweisen. Zuletzt agierte Borsche als CFO bei Nestlé Waters Germany, der deutschen Tochter des schweizerischen Lebensmittelriesen, die Marken wie Vittel, Pellegrino und Acqua Panna vertreibt.

Kion-Treasury: Johannes Borsche arbeitete bei der Deutschen Bank

Davor arbeitete Borsche 13 Jahre für den Finanzdienstleister Morgan Stanley, wo er als Managing Director und Co-Head Corporate Finance Execution für die Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) tätig war. Seine Karriere hatte Borsche bei der Deutsche Bank im Bereich Investment Banking/Equity Capital Markets begonnen.

Damit ähnelt Borsches Profil dem seines Vorgängers als Leiter Corporate Finance bei Kion, Frank Herzog. Dieser hatte vor seinem Wechsel zu dem inzwischen im MDax-notierten Unternehmen im Jahr 2012 ebenfalls viele Jahre im Investmentbanking von Goldman Sachs, Rothschild und Citigroup gearbeitet. Herzog ist seit Herbst vergangenen Jahres CFO des US-amerikanischen Automatisierungsspezialisten Dematic, den Kion kurz zuvor für umgerechnet rund 3 Milliarden Euro gekauft hatte.

Eich[at]derTreasurer.de

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