Gut vorbereitete Betrüger

30.05.17 08:12

Die Remote-Access-Masche kann für Treasurer gefährlich sein

Von Jakob Eich

Eine neue Methode könnte Nachfolger des Fake-President-Betrugs werden. Ein US-amerikanischer Softwaregigant spielt bei der Masche eine zentrale Rolle.

Kriminelle haben deutsche Treasury-Abteilungen weiter im Visier. Die Remote-Access-Masche könnte bald beliebter werden und dem Fake President folgen.

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Kriminelle haben deutsche Treasury-Abteilungen weiter im Visier. Die Remote-Access-Masche könnte bald beliebter werden und dem Fake President folgen.

Der Fake President hat in den vergangenen Monaten breite mediale Aufmerksamkeit bekommen. Kriminelle könnten daher bald auf andere Tricks zurückgreifen, um Treasury-Abteilungen reinzulegen, glauben Experten. Dabei könnten sie auf die sogenannte Remote-Access-Masche zurückgreifen, auch als Microsoft-Trick bekannt.

Falscher Microsoft-Mitarbeiter ruft im Treasury an

Hierbei ruft ein falscher Mitarbeiter des Softwaregiganten an und bittet um Fernzugriff auf den Rechner des Treasury-Mitarbeiters. Dabei nutzt er ein eigens entwickeltes Tool, das der Mitarbeiter herunterladen muss, oder ein bereits vorinstalliertes wie etwa den Team Viewer.

Wie die Betrüger danach vorgehen und worauf Treasurer achten sollten, erfahren Sie im E-Magazin 10/2016 von DerTreasurer.

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FACC, Leoni, ABB: Bleiben Sie bei den Betrugsmaschen auf dem Laufenden mit unserer Themenseite Cybercrime im Treasury.