Zahlungsverkehr zentralisiert und automatisiert

18.03.15 09:56

Aldi Süd mit neuer Software

Von der Redaktion

Aldi Süd hat die Sepa-Umstellung genutzt und seine Prozesse im Zahlungsverkehr überarbeitet. Der Lebensmittelkonzern setzt auf stärkere Automatisierung.

Aldi Süd stellt den Zahlungsverkehr um.

totalpics/iStock/Thinkstock/Getty Images

Aldi Süd stellt den Zahlungsverkehr um.

Der Lebensmitteldiscounter Aldi Süd hat die Umstellung auf Sepa genutzt, um seine Prozesse und Systeme im Zahlungsverkehr zu überarbeiten. Herausgekommen ist dabei jetzt eine stärker automatisierte Abwicklung des Zahlungsverkehrs: Rund 30 Gesellschaften in West- und Süddeutschland sind seit kurzem über die E-Banking-Lösung Multi Cash Transfer vom Systemhaus Omikron an die Aldi-Süd-Hausbanken angebunden.

Die Zahlungsverkehrsplattform ist zwischen das ERP-System und die Banken geschaltet und ermöglicht so ein Straight-through-Processing der Zahlungsdateien und Kontoinformationen. Neben dem hohen Automatisierungsgrad war dem Lebensmittelhändler vor allem wichtig, dass die verschiedenen Unternehmensbereiche als Mandanten auf die Plattform zugreifen können. Sprich: Die Prozesse und Datenbestände, die sie bearbeiten dürfen, sind genau definiert. Die Einhaltung interner Sicherheitsvorgaben war ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl der Plattform.

Aldi Süd zentralisiert Zahlungsverkehr

Zugleich soll der Zugriff von allen Standorten möglich sein – für eine dezentral aufgestellte Gruppe wie Aldi Süd sehr wichtig. Zunächst hat die Gruppe die neue E-Banking-Lösung nur für die deutschen Gesellschaften eingeführt. Aldi Süd ist mit 5.000 Filialen auf drei Kontinenten tätig. Ob in einem zweiten Schritt auch die internationalen Niederlassungen angebunden werden sollen, wollte das Unternehmen noch nicht bestätigen.

Redaktion[at]DerTreasurer.de