Wenige Treasurer sind aufgeschlossen für Cloud-Computing

10.05.12 14:35

Treasurer und die Wolke

Von Markus Dentz

Cloud-Dienste spielen im Treasury noch immer eine untergeordnete Rolle. Dabei sind Cloud-Services bei Systemanbietern bereits Standard, wenn auch unter anderem Namen. Viele Treasurer sind nicht ausreichend über die neue Technologie informiert.

Cloud-Dienste spielen im Treasury noch immer eine untergeordnete Rolle.

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Cloud-Dienste spielen im Treasury noch immer eine untergeordnete Rolle.

Momentan erscheint das Thema „Cloud-Computing“ vielen Treasurern noch sehr undurchsichtig. Aus einer aktuellen Befragung dieser Publikation geht hervor, dass es für die meisten der 77 Befragten nicht in Frage kommt, Services aus der „Cloud“ zu beziehen. Immerhin ein Drittel beobachtet das Thema interessiert. Es fällt aber auf, dass ein relativ hoher Anteil der Befragten die Antwortalternative „Weiß nicht“ gewählt hat. Dies deutet darauf hin, dass bei den Treasurern noch ein relatives Unwissen über die neuen Technologien besteht. Das zeigt sich auch darin, dass Cloud-Services bereits bei Systemanbietern gang und gäbe sind – oft aber anders heißen.

Ein gängiges Cloud- Konzept ist Software-as-a-Service (SaaS). Derartige Lösungen werden seit längerem u.a. für Cash Management oder Hedge Accounting angeboten. „Der SaaS-Ansatz spielt häufiger als früher eine Rolle bei der Auswahl einer geeigneten IT-Lösung“, erklärt Thomas Schräder, Partner bei PwC. Etwas mehr Aufgeschlossenheit herrscht gegenüber mobilen Anwendungen. Zwar glauben nur etwa 11 Prozent der Befragten, dass die Nutzung von Smartphones und Tablet- PCs in den nächsten zwölf Monaten im Treasury zunehmen wird, längerfristig sind davon aber rund 45 Prozent überzeugt. „Hier stehen wir erst am Anfang einer Entwicklung“, glaubt Schräder.

 

Dentz[at]derTreasurer.de