Fehlerhafte Transaktionen schneller erkennen

30.07.15 08:20

Zahlungsverkehr: Omikron startet ein neues Modul

Von Desiree Backhaus

Treasurer wollen nicht verarbeitete Transaktionen schnell erkennen und korrigieren. Das Systemhaus Omikron bringt dafür jetzt ein neues Modul auf den Markt.

Wenn Zahlungen nicht verarbeitet werden können, wollen Treasurer schnell reagieren können.

triloks/Thinkstock/GettyImages

Wenn Zahlungen nicht verarbeitet werden können, wollen Treasurer schnell reagieren können.

Das Systemhaus Omikron hat ein neues Modul an den Start gebracht, mit dem Treasurer unmittelbar feststellen können, ob und aus welchem Grund Banken eingereichte Zahlungen nicht verarbeiten konnten. Das neue Modul innerhalb der Multicash-Produktfamilie soll es Unternehmen damit erleichtern, fehlerhafte Transaktionen schnell nachzuarbeiten und eigene Buchungen zu korrigieren.

Omikron reagiert damit nach eigenen Angaben auf Nachfrage diverser Unternehmen: „Die meisten Banken liefern ihren Firmenkunden den Verarbeitungsstatus zu eingereichten Zahlungen als Payment Status Report (PSR) in einem neuen XML-Nachrichtenformat, dem sogenannten Pain.002-Format“, erklärt Gregor Opgen-Rhein, Account Manager bei dem Kölner Systemhaus. „In der Praxis hat sich allerdings herausgestellt, dass viele ERP- und TMS-Systeme nicht über adäquate Funktionen zur Nachbearbeitung verfügen.“ Hier setzt nun das neues Payment Status Report-Modul von Omikron an. Mit ihm können PSR-Nachrichten analysiert und nachbearbeitet sowie als CSV-Datei zur Weiterverarbeitung an andere Systeme übergeben werden.

Liquiditätsplanung anpassen

Unternehmen, die die MultiCash Payment Factory nutzen, erhalten darüber hinaus eine automatisierte E-Mail-Benachrichtigung, sollte sich der Verarbeitungsstatus einer Transaktion aufgrund des PSR ändern. So können Treasurer die Nachbearbeitung schnell veranlassen und gleichzeitig entscheiden, ob ihre Liquiditätsplanung noch zutrifft sowie bei Bedarf entsprechende Maßnahmen einleiten.

backhaus[at]derTreasurer.de