Fixe Gebühren bei Alternatives deutlich günstiger

31.01.13 14:53

Asset Management Fees stabil

Von Andreas Knoch

Der Gebührendruck auf Manager alternativer Assetklassen hat in den vergangenen Monaten spürbar zugenommen.

Der Gebührendruck auf Asset Manager steigt.

Thinkstock / Getty Images

Der Gebührendruck auf Asset Manager steigt.

Alternative Assetklassen sind in Bezug auf ihre Gebührenstruktur ein schwieriges Pflaster. Das geht aus der jüngst veröffentlichten Mercer-Studie 2012 Global Asset Manager Fee Survey hervor. Während in früheren Jahren eher 2 Prozent fixe Vergütung zuzüglich performanceabhängiger Vergütung üblich waren, liegen die fixen Gebühren jetzt bei durchschnittlich 1,5 Prozent. Hintergrund dafür ist laut Mercer vor allem die stärkere Nachfrage nach Hedgefonds, Private Equity und Infrastruktur.

Im Bereich der traditionellen Assetklassen sei die Gebührenstruktur dagegen konstant geblieben. „Es ist überraschend, dass die Gebühren für aktive Strategien trotz des starken Wettbewerbs durch passives Management weltweit stabil bleiben. Allerdings beobachten wir, dass die Gebühren in Deutschland prinzipiell verhandelbar sind und sich der Trend in Richtung performanceabhängige Vergütung fortsetzt“, sagt Herwig Kinzler von Mercer. Emerging-Markets und Small-Cap-Aktien sind laut Mercer weiterhin die teuersten traditionellen Assetklassen, für die bei globalen Mandaten im Median Gebühren von rund 1 Prozent aufgerufen werden. Bei einem Spezialfondsmandat von 100 Millionen Euro für globale Aktien fallen im Median 0,52 Prozent an. Globale Rentenstrategien kosten je nach Ausrichtung zwischen 0,28 und 0,35 Prozent. Die Gebühren für europäische Fonds liegen mit 0,49 Prozent bei Aktien und 0,21 bis 0,27 Prozent bei Renten leicht unter denen globaler Fonds.

Knoch[at]derTreasurer.de