Aktuelle PwC-Studie

04.04.17 08:00

Asset Manager unterschätzen Digitalisierung

Von Antonia Kögler

Digitalisierung ist in aller Munde. Unternehmen müssen ihre Geschäftsmodelle zukunftsfähig machen. An den Asset Managern scheint die Entwicklung noch vorbeizugehen.

Bieten Asset Manager schon jetzt die bestmöglichen digitalen Angebote?

violetkaipa/iStock/Thinkstock/Getty Images

Bieten Asset Manager schon jetzt die bestmöglichen digitalen Angebote?

Digitalisierung ist derzeit das „Buzzword“ schlechthin. Während der Begriff in vielen Bereichen relativ diffus bleibt, spüren Banken den Druck bereits deutlich, da im Bereich des Zahlungsverkehrs viele Fintechs aus dem Boden schießen, die innovative Lösungen entwickeln.

Auch im Asset Management gibt es diese Tendenz. Im Geschäft mit Privatkunden haben sich bereits Robo Advisor im Markt positioniert, die Vermögensberatung und Geldanlage zu günstigeren Konditionen als herkömmliche Asset Manager anbieten wollen. Auch im Bereich der Unternehmenskunden ist aus Asset-Manager-Kreisen zu hören, dass Treasurer verstärkt digitale Komplettlösungen fordern, die über die bisherigen Angebote hinausgehen.

Vermögensverwalter reagieren langsam auf technologischen Wandel

Doch die Branche der Vermögensverwalter scheint den digitalen Trends nur langsam zu begegnen. Das geht aus einer aktuellen PwC-Umfrage unter 185 CEOs von Vermögensverwaltern in 45 Ländern hervor. Nur 10 Prozent von ihnen wollen ihre digitalen Kapazitäten und Fähigkeiten ausbauen. Im Vergleich: Ganze 32 Prozent der Bank-CEOs und 28 Prozent aus der Versicherungsbranche wollen in dem Bereich nachlegen.

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