Bei den Gebühren, die im Asset Management anfallen, fehlt oft die Transparenz. Deshalb bleiben einige Möglichkeiten zum Kosten senken ungenutzt.

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21.02.17
Asset Management

Großes Einsparpotential bei Fondsgebühren

Investoren zahlen oft zu viel für die Geldanlage. Egal ob teure Anbieter oder veraltete Verträge der Grund sind: Faros Consulting sieht Möglichkeiten zum Sparen.

Im aktuellen Zinsumfeld rücken die Kosten bei der Geldanlage stärker in den Fokus. Laut der Beratungsgesellschaft Faros Pension & Asset Advisory fehlt den meisten Investoren aber der Marktüberblick, um zu bewerten, welche Kosten auf welches Niveau gesenkt werden könnten.

Erschwert wird das auch dadurch, dass die Kosten sich beim Asset Management üblicherweise aus vielen Komponenten zusammensetzen. Neben Fondsgebühren entstehen zudem Transaktionskosten, Gebühren der Kapitalverwaltungsgesellschaft, der Depotbank oder auch Kosten bei der Direktanlage.

Große Varianz bei Fondsgebühren

Einsparpotential sieht Faros vor allem bei den Fondsgebühren. Die Beratungsgesellschaft hat erhoben, welche Summen Anbieter, die in Europa aktiv sind, je nach Anlageklasse verlangen. Bei einem Mandat von 100 Millionen Euro für europäische Unternehmensanleihen betragen die Kosten im Durchschnitt 0,29 Prozent. Bei den 10 Prozent der teuersten Anbieter liegen sie dagegen im Schnitt bei 0,4 Prozent.

Am unteren Ende der Skala würden einzelne Anbieter rund 0,18 Prozent aufrufen. Bei einem gleichgroßen Aktienmandat liegen die Kosten im Schnitt bei 0,54 Prozent. Die 10 Prozent der teuersten Anbieter verlangen 0,7 Prozent, die günstigsten gerade mal die Hälfte.

Was das für Treasurer bedeutet und wie sie am besten Fondsgebühren im eigenen Portfolio reduzieren können, lesen Sie im aktuellen E-Magazin von DerTreasurer.

Koegler[at]derTreasurer.de

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