DTZ-Studie zu Offenen Immobilienfonds

09.04.14 08:00

OIFs realisieren hohe Verluste

Von Andreas Knoch

Die in Abwicklung befindlichen Offenen Immobilienfonds (OIFs) können ihre Objekte nur mit hohen Verlusten auf den Buchwert losschlagen. Das geht aus einer Studie des Immobiliendienstleister DTZ hervor.

iStock / Thinkstock / Getty Images

Die Zwangsverkäufe Offener Immobilienfonds lassen sich vielfach nur mit hohen Verlusten realisieren.

Bei den Zwangsverkäufen offener Immobilienfonds (OIFs) lagen die vereinbarten Verkaufspreise im vergangenen Jahr teilweise über 20 Prozent unter den Buchwerten. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Immobiliendienstleisters DTZ hervor. DTZ erwartet, dass sich der Trend aus 2013 auch im laufenden Jahr fortsetzt. „Wir rechnen auch für 2014 bei den Fonds, deren Kündigungsfrist im Verlauf des Jahres ausläuft, mit ähnlich hohen Abschlägen im Bereich von 10 bis 30 Prozent“, prognostiziert Hans Vrensen, Global Head of Research von DTZ. Die angestrebten Verkäufe dürften hochattraktive Chancen für opportunistische Fonds bieten, vor allem in Deutschland, Benelux und Südeuropa, glaubt Vrensen.

Die in Abwicklung befindlichen OIFs müssen bis 2017 ein Immobilienvermögen im Wert von 17 Milliarden Euro abstoßen. Seit dem Jahr 2012 wurden in Europa bereits Objekte für insgesamt knapp 6 Milliarden Euro veräußert.

Knoch[at]derTreasurer.de