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27.02.19
Asset Management

Private Equity besonders beliebt

Unternehmen müssen bei der Anlage der Pensionsgelder ihre „Komfortzone“ verlassen, argumentiert Tobias Bockholt von Willis Towers Watson. Wie Dax-Unternehmen derzeit bei der Anlage vorgehen.

Der Ausfinanzierungsgrad der Pensionsverpflichtungen von Dax-Unternehmen ist laut Willis Towers Watson im vierten Quartal 2018 auf 65,8 Prozent gesunken (Ende 2017: 67,5 Prozent). Positiv wirkte sich aus, dass der Rechnungszins um vier Basispunkte auf 2 Prozent gestiegen ist. Der Effekt wurde jedoch durch Turbulenzen an den Aktienmärkten eingeschränkt, das zurückgestellte Vermögen sank um 3,3 Prozent.

„Das Niedrigzinsumfeld wird uns noch eine ganze Weile begleiten“, meint Tobias Bockholt, Senior Investment Consultant bei Willis Towers Watson. "Für Unternehmen mit Pensionsverpflichtungen bleibt es deshalb weiterhin eine Herausforderung, die nötige Rendite zu erzielen." Unternehmen werden ihre Portfolios weiter umbauen müssen.

Höhere Allokation in Alternative Assets

„Wir sehen zwar bereits einen deutlichen Zufluss in alternative Anlageklassen – sowohl bei regulierten als auch unregulierten Investoren - allerdings sind deutsche Institute bei der Anlage ihrer Pensionsgelder im internationalen Vergleich immer noch sehr konservativ.“ Nach wie vor dominieren Anleihen im Assetmix. „Wir sehen hier, dass sich die Investoren globaler aufstellen und auch stärker sowohl mit Anleihen als auch mit Aktien in Schwellenländer investieren.“

Welche Alternatives bei den Unternehmen derzeit besonders beliebt sind, erfahren Sie in unserem E-Magazin 04/2019.

Koegler[at]derTreasurer.de

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