Gunnar Pippel/iStock/Thinkstock/Getty Images

09.11.18
Asset Management

Umbruch in der Altersvorsorge

Unternehmen sind an verschiedenen Stellen dabei, ihre bAV zu verbessern und anzupassen. Welche Aspekte dabei im Fokus stehen, zeigt eine aktuelle Umfrage von Willis Towers Watson.

Unternehmen setzen derzeit unterschiedliche Schwerpunkte bei der Weiterentwicklung ihrer betrieblichen Altersversorgung. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Willis Towers Watson, die im Rahmen einer bAV-Konferenz unter 200 großen und mittelständischen Unternehmen durchgeführt wurde. Rund 24 Prozent der Befragten arbeiten derzeit schwerpunktmäßig an Grundsatzfragen. 20 Prozent befassen sich hauptsächlich mit der Eingrenzung etwaiger Risiken.

"Es ist sinnvoll, die Altersversorgungssysteme in den Unternehmen regelmäßig zu prüfen. Daher beschäftigen sich auch Unternehmen, die bereits über eine lange bAV-Tradition verfügen, von Zeit zu Zeit mit Grundsatzfragen", kommentiert Heinke Conrads, Leiterin der bAV-Beratung bei Willis Towers Watson Deutschland. Dazu zählten etwa die Modernisierung von Pensionsplänen, die Überarbeitung der Finanzierungsstruktur und die Eingrenzung von Risiken.

Daneben stelle sich auch die Frage, wie eine in die Jahre gekommene bAV an eine Neuausrichtung der Unternehmensstrategie angepasst werden soll.

bAV als Schlüssel zur Mitarbeiterbindung

Die andere Hälfte der Befragten befasst sich damit, wie die bAV für die Mitarbeitergewinnung und -bindung eingesetzt werden kann (30 Prozent) oder wie eine Integration in ein ganzheitliches Employer Branding gelingen kann (26 Prozent).

Mit Blick auf die Einstellung der Mitarbeiter zeigt sich, dass in mehr als der Hälfte der Unternehmen Mitarbeiter mit ihrer bAV zufrieden sind.

Koegler[at]derTreasurer.de

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