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21.01.19
Asset Management

Wie Treasurer Strafzinsen vermeiden

Die Anlage der kurzfristigen Liquidität bereitet nach wie vor vielen Treasurern Kopfzerbrechen. Was die beliebtesten Alternativen sind und wie Thomas Gerke von K+S das Thema angeht – Einblicke aus dem Webinar „Liquiditätsanlage in Zeiten von Negativzinsen“.

Viele hatten gehofft, dass sich das Zinsniveau im Euro-Raum 2019 wieder normalisieren werde. Inzwischen nimmt die Skepsis wieder zu: Immer mehr Geldhäuser gehen davon aus, dass die EZB den ersten Zinsschritt erst 2020 einleiten wird.

Für Treasurer bleibt die Anlage kurzfristiger Liquidität deshalb wohl weiterhin herausfordernd. Die große Mehrheit derjenigen, die Cash auf der hohen Kante haben, hat längst reagiert. Darauf lässt zumindest eine Umfrage unter den knapp 200 Teilnehmern des Webinars von der Deutschen Bank und DerTreasurer zum Thema "Liquiditätsmanagement in Zeiten von Negativzinsen" schließen, das im Dezember stattgefunden hat.

Rund ein Drittel setzt auf alternative Anlageinstrumente

Die absolute Mehrheit (75 Prozent) hat ihr Geld bereits auf mehrere Banken umgeschichtet, um Strafzinsen zu vermeiden. Knapp ein Drittel gibt an, Termingelder mit längeren Laufzeiten zu nutzen, um negative Zinsen zu vermeiden. Ebenfalls rund ein Drittel setzt auf alternative Anlageinstrumente.

Besonders genutzt werden in Treasurer-Kreisen kündbare Festgelder. Welche weiteren Produkte genutzt wurden, erfahren Sie im E-Magazin 01/2019.

Koegler[at]derTreasurer.de

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