Wie verhalten sich Banken bei syndizierten Finanzierungen? Ein EU-Bericht rückt das Thema Vertraulichkeit in den Blick.

Rudy Balasko/Thinkstock/Getty Images

26.06.19
Finanzen & Bilanzen

Banken könnten es beim Cross-Selling künftig schwerer haben

Ein EU-Bericht zeigt, wie Banken bei syndizierten Finanzierungen mit der Vertraulichkeit umgehen. Der Report könnte sich auf künftige Finanzierungsverhandlungen auswirken – und auch auf die verbreitete Cross-Selling-Praxis der Banken.

Ein Unternehmen möchte eine syndizierte Finanzierung abschließen, und alle angefragten Banken bieten die gleichen Konditionen? Das kann ein Zufall sein – oder ein Anzeichen dafür, dass die Anfrage in einschlägigen Kreisen kursiert ist und die Beteiligten sich abgesprochen haben. Um zu untersuchen, wie wettbewerbskonform sich Banken bei syndizierten Finanzierungen verhalten, hat die EU-Kommission bereits 2017 eine Untersuchung angekündigt. Jetzt liegt der lang erwartete Bericht vor – und wird in Branchenkreisen lebhaft diskutiert.

Insgesamt wurden sechs Ländern näher untersucht, darunter auch Deutschland. Der Report fokussiert sich auf syndizierte Darlehen, auf Infrastruktur- und auf Projektfinanzierungen. Das Ergebnis für den deutschen Markt ist insgesamt beruhigend: „Gerade bei syndizierten Darlehen funktioniert der Wettbewerb im deutschen Bankenmarkt im Großen und Ganzen gut“, sagt Katja Lehr, Counsel im Bereich Banking & Finance bei der Kanzlei Herbert Smith Freehills in Frankfurt.

Wie Treasurer und CFOs bereits auf die Beauftragung des EU-Reports im Jahr 2017 reagiert haben, welche Unternehmen von der jetzigen Veröffentlichung des Berichts am stärksten profitieren dürften und was das für das weit verbreitete Cross-Selling bedeutet, erfahren Sie hier im vollständigen Artikel unserer Schwesterpublikation FINANCE.

Redaktion[at]derTreasurer.de

Keine Neuigkeiten aus dem Treasury mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos den DerTreasurer-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.