Konsortialkredit über 33 Millionen Euro

16.10.15 08:00

Bastei Lübbe löst Mini-Bond ab

Von Jakob Eich

Das Kölner Verlagshaus Bastei Lübbe hat einen Konsortialkredit über 33 Millionen Euro abgeschlossen und die Mittelstandsanleihe refinanziert. Thomas Schierack, CEO und CFO des Unternehmens, sprach mit DerTreasurer über die Finanzierungsstrategie.

 

Daniel Schumann Photography

Bastei-Lübbe-CEO Thomas Schierack ist die Refinanzierung des 30 Millionen Euro schweren Mini-Bonds gelungen.

Bastei Lübbe schlägt ein neues Finanzierungskapitel auf. Das Kölner Verlagshaus hat seine 2011 begebene, 30 Millionen Euro schwere Mittelstandsanleihe refinanziert. Der Mini-Bond läuft zwar noch bis Oktober 2016, dennoch hat sich Bastei Lübbe (Umsatz 2014/15: 110 Millionen Euro) bereits jetzt einen Konsortialkredit mit einem Volumen von 33 Millionen Euro und einer Laufzeit über sechs Jahre gesichert. Thomas Schierack, CEO und CFO in Personalunion, versucht mit der Transaktion dem Markt voraus zu sein: „Ich befürchte, dass in den kommenden Monaten noch eine weitere Welle an Mini-Bond-Insolvenzen kommt“, sagt er. Er wollte vermeiden, dass sein Unternehmen mit den weniger soliden Emittenten in Zusammenhang gebracht wird.

Bastei Lübbe: syndizierter Kredit unter 2 Prozent

Die Konditionen des syndizierten Kredits sind deutlich günstiger als die Mittelstandsanleihe: „Wir zahlen inklusive Absicherung unter 2 Prozent“, sagt Schierack. Der Mini-Bond ist noch mit 6,75 Prozent verzinst und kann nicht vorzeitig gekündigt werden.

Welche Bank im Konsortium ist, und wie der relativ schiefe Betrag von 33 Millionen Euro zustande kommt, erfahren Sie im kostenlosen E-Magazin 20/2015 von DerTreasurer.

Eich[at]derTreasurer.de