Die Bahn hat ihre Finanzierungsgesellschaft aus Amsterdam abgezogen. Chef-Treasurer Wolfgang Bohner spricht über die Hintergründe.

Klaus Lange

14.06.18
Finanzen & Bilanzen

Die Bahn, Echtzeit-Treasury und KYC-Ärger

Die Deutsche Bahn hat ihre Finanzierungsgesellschaft aus den Niederlanden nach Deutschland verlegt. Über die Hintergründe haben wir in der neuen Ausgabe der Zeitschrift mit Chef-Treasurer Wolfgang Bohner gesprochen. Außerdem: Der Schwerpunkt Cash Management mit zahlreichen spannenden Fachbeiträgen.

War die Treasurer-Redaktion für die vergangene Printausgabe noch bei BMW in München zu Gast, führten die Recherchen dieses Mal in die Bundeshauptstadt. Viel zentraler als am Berliner Hauptbahnhof mit unverstellten Blick auf den Reichstag kann ein Büro kaum sein. Seit acht Jahren sitzt in dem monumentalen Gebäude bereits die Treasury-Abteilung der Bahn, geleitet von Wolfgang Bohner. Da traf es sich gut, dass der Zug unserer Redakteurin Desirée Backhaus pünktlich einfuhr.

Während über Fahrplanverspätungen gerne gelästert wird (auch ich war in letzter Zeit häufiger davon betroffen), war die Bahn mit dem Projekt, um das sich das Interview hauptsächlich drehte, sehr früh dran: Die Berliner haben als erstes deutsches Unternehmen ihre Finanzierungsgesellschaft nach Deutschland zurückverfrachtet.

Damit ändert die Bahn eine langjährige Praxis: In den vergangenen 25 Jahren platzierte der Konzern seine Corporate Bonds vornehmlich über eine niederländische Gesellschaft. Aus mehreren Gründen lohnte sich dies nicht mehr. Warum genau sich die Bahn aus Amsterdam zurückgezogen hat und was zu dem Sinneswandel führte, erfahren Sie in der aktuellen Printausgabe, die heute bereits als E-Paper erhältlich ist.

Fintechs, PSD2 und Open Banking

Hochaktuell sind derzeit die Entwicklungen von Fintechs, PSD2, Open Banking, Strafzinsen, Instant Payments & Co. – viele dieser Themen finden Sie in dieser Ausgabe, besonders im Schwerpunkt Cash Management. Theoretisch ist sogar ein Echtzeit-Treasury denkbar. Das hätte für Unternehmen zahlreiche Vorteile. In der Praxis gibt es aber noch viele Widerstände. Welche das sind, legt der Schwerpunkt dar.

„Live“ führen wir die Diskussionen über derlei Entwicklungen mit zahlreichen Experten übrigens nächste Woche auf dem 6. Cash Management Campus in Köln. Auch Spätentschlossene können sich noch anmelden!

Das Treasury wird weiblicher

Immer noch die Ausnahme sind hingegen Frauen in Treasury-Abteilungen. Das zeigt schon der erste Eindruck bei den einschlägigen Konferenzen. Auch unsere eigenen Statistiken spiegeln diese Werte wider. Beispiel Xing-Community: Lediglich 17 Prozent der vertretenen 2.160 Treasury-Spezialisten sind weiblich. Allerdings haben prominente Unternehmen wie Beiersdorf, Vonovia oder Kion in jüngster Zeit Frauen auf den CFO-Posten berufen.

Selbst im Treasury-Bereich bewegt sich etwas, wie die Berufung von Brigit Böhm als Treasury-Chefin von BMW zeigt. Wir haben mit verschiedenen Spezialistinnen gesprochen, was die Erfolgsfaktoren für eine Karriere im Treasury sind – und welche Widerstände sie noch spüren. Welche das sind, erfahren Sie in der neuen Printausgabe.

Dentz[at]derTreasurer.de

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Was BASF-Treasurer Ulf Loleit von Shared-Service-Centern hält, wie Roche-Treasurer Martin Schlageter die GPI-Inititive von Swift sieht, welche spannenden Anlagealternativen es für Treasurer gibt – all dies erfahren Sie in der neuen Printausgabe, die Sie hier abonnieren oder direkt als E-Paper beziehen können.