Der Dieselskandal geht auch an den ABS-Transaktionen der Autokonzerne nicht spurlos vorbei.

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21.03.18
Finanzen & Bilanzen

Diesel-Krise kann Auto-ABS indirekt treffen

Mögliche Fahrverbote in deutschen Städten senken die Wiederverkaufspreise von Dieselfahrzeugen. Welche Auswirkungen das auf die ABS-Transaktionen der Autokonzerne hat, zeigt S&P in einer aktuellen Analyse auf.

Die Diesel-Krise trifft deutsche Autobauer auch auf der Finanzierungsseite: Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig zu möglichen Fahrverboten könnte einen Einfluss auf die Auto-ABS-Transaktionen der großen deutschen Autobauer haben. Das beschreibt die Ratingagentur S&P in einem aktuellen Bericht. Die Agentur geht davon aus, dass die wachsende Unsicherheit rund um Dieselfahrzeuge zu einem weiteren Sinken der Preise für Gebrauchtwagen führen wird. Der Verkaufswert von Dieselautos ist im Jahresvergleich im Januar bereits um rund 4 Prozent gefallen. Da die Fahrzeuge in den Finanzierungsverträgen, die in den ABS-Transaktionen verbrieft werden, als Sicherheiten dienen, trifft dieser Preisverfall auch die Autobauer.

Welche konkreten Auswirkungen das auf die ABS-Transaktionen hat, erfahren Sie im aktuellen E-Magazin von DerTreasurer.

koegler[at]derTreasurer.de

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