EZB überlegt, eigenen Geldmarkt-Referenzsatz aufzulegen

05.05.17 14:23

Euribor-Reform vorerst gescheitert

Von Sabine Reifenberger

Das Projekt, den Referenzzinssatz Euribor zu reformieren, ist vorerst gescheitert. Das European Money Markets Institute will aber noch nicht aufgeben und startet einen neuen Versuch. Derweil denkt die EZB schon über eine Alternative zum Euribor nach und erwägt, einen eigenen Geldmarkt-Referenzsatz aufzulegen.

Nach dem Scheitern der Euribor-Reform denkt die EZB jetzt über einen eigenen Geldmarkt-Referenzzinssatz nach.

Witschko/iStock/Thinkstock/Getty Images

Nach dem Scheitern der Euribor-Reform denkt die EZB jetzt über einen eigenen Geldmarkt-Referenzzinssatz nach.

Die Reform des Referenzzinssatzes Euribor muss einen Rückschlag verkraften: Das Projekt ist vorerst gescheitert, teilt das European Money Markets Institute (Emmi) nach einer sechsmonatigen Testphase für eine neue Erhebungsmethode mit. Die Initiative ist ins Leben gerufen worden, nachdem bekannt geworden war, dass die beiden Referenzzinssätze Euribor und Libor manipuliert worden waren. Eine Reform der Euribor-Errechnung soll einen solchen Missbrauch ins Zukunft vorbeugen.

Doch nun musste das Emmi mitteilen, dass unter den aktuellen Marktbedingungen es nicht möglich sei, die aktuelle Euribor-Methodik auf ein vollständig transaktionsbasiertes Modell umzustellen. Diese Rückschlag veranlasst die EZB nun, über eine eigene Alternative zum Euribor nachzudenken.

Wie Emmi nun mit dieser Niederlage umgehen will, erfahren Sie im vollständigen Artikel bei unserer Schwesterpublikation FINANCE.

Redaktion[at]derTreasurer.de


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