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27.06.18
Finanzen & Bilanzen

Heckler & Koch kämpft um die Finanzierung

Heckler & Koch droht die Covenants eines 130-Millionen-Euros-Kredits zu reißen. Dabei hatte der Waffenhersteller die Kreditklauseln erst vor drei Monaten nachverhandelt. Muss der Großaktionär erneut einspringen?

Dem Waffenhersteller Heckler & Koch stehen womöglich schon wieder schwierige Gespräche mit seinen Geldgebern ins Haus. Hintergrund ist der anstehende Stichtag für die Berechnung der Kreditklauseln am 30. Juni. Die Ratingagentur Moody’s sieht ein „materielles Risiko“, dass Heckler & Koch den Covenant seines 130-Millionen-Euro-Kredits reißen wird. Dabei hatte der Gewehr- und Pistolenhersteller dessen Klauseln erst im März nachverhandelt.

Damals half ein Großaktionär mit einem zinslosen Überbrückungskredit über 30 Millionen Euro aus. Jetzt müssen die Oberndorfer ihre Gesellschafter womöglich erneut um Hilfe bitten, warnt Moody’s. Die Bonitätswächter haben ihr Rating für Heckler & Koch deshalb um ein Notch auf Caa1 gesenkt, tief im spekulativen Bereich. Der Ausblick ist negativ.

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