Im ersten Halbjahr 2014 erreichten Hochzinsanleihen in Deutschland einen neuen Rekordwert.

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30.07.14
Finanzen & Bilanzen

Höchststand bei Hochzinsanleihen: Kritik mehrt sich

Deutsche Unternehmen haben im ersten Halbjahr 2014 so viel Geld mit Hochzinsanleihen eingesammelt wie nie zuvor. Das freut Unternehmen und Banken, doch die Kritik wird lauter.

Im ersten Halbjahr 2014 haben Hochzinsanleihen erneut den Rekord geknackt: Laut Daten des Dienstleisters Dealogic sammelten deutsche Unternehmen in den ersten sechs Monaten des Jahres mehr als 11,6 Milliarden Euro über Hochzinsanleihen ein. Das ist das größte Dealvolumen, das jemals in dem Segment in Deutschland verzeichnet worden ist. Schon im vergangenen Jahr hatten die Unternehmen mit 7,8 Milliarden Euro einen Rekordwert aufgestellt.

Zu den neuen Höchstständen haben insbesondere Emittenten wie Schaeffler, Fresenius und ThyssenKrupp beigetragen, die zusammen 4,7 Milliarden Euro platzieren konnten – und das trotz ihres Ratings im spekulativen Bereich mit rekordverdächtig niedrigen Zinsen.

Welche zweite Gruppe an Unternehmen zu dem Wachstum beigetragen hat und wieso Experten nun zur Vorsicht ermahnen, lesen Sie bei unserer Schwesterpublikation FINANCE.

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