HSBC Deutschland holt sich mit einer Nachranganleihe frisches Kapital ins Haus.

HSBC Trinkaus

06.12.16
Finanzen & Bilanzen

HSBC holt sich Geld für Wachstumsoffensive

Auf Wachstumskurs: HSBC Deutschland holt sich über eine Nachranganleihe frisches regulatorisches Kernkapital. Mit dem Geldposter kann die Bank bei ihrer Wachstumsoffensive durchstarten.

HSBC Deutschland verstärkt ihr Kapitalpolster: Die Düsseldorfer Bank verstärkt ihr regulatorisches Kernkapital (Additional Tier 1) mit einer Nachranganleihe über 235 Millionen Euro. Die unbegrenzt laufende Anleihe hat zu Beginn einen Zinssatz von 5,65 Prozent. Der Kupon wird allerdings alle fünf Jahre angepasst. Die Bank kann die Anleihe in fünf Jahren zum ersten Mal kündigen.

Das frische Kapital stammt von der britischen HSBC, die 80,7 Prozent des Grundkapitals an HSBC Trinkaus & Burkhardt hält. Die Mutter werde die Nachranganleihe im Zuge einer Privatplatzierung vollständig zeichnen, teilte die Düsseldorfer Bank mit.

Wie die HSBC den Erlös der Nachranganleihe verwenden will und warum sich die Düsseldorfer Bank gegen die Aufnahme von echtem Eigenkapital entschieden hat, lesen Sie bei unserer Schwesterpublikation FINANCE.

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