Fonds soll keine Sanierungsfälle finanzieren

25.04.13 15:04

IKB und Seer Capital: neuer Mezzanine-Fonds

Von Markus Dentz und Sabine Paulus

Die IKB Deutsche Industriebank und der unabhängige US-Fonds Manager Seer Capital Management haben einen gemeinsamen Fonds aufgelegt.

Die IKB hat gemeinsam mit Seer Capital einen neuen Mezzanine-Fonds aufgelegt.

IKB

Die IKB hat gemeinsam mit Seer Capital einen neuen Mezzanine-Fonds aufgelegt.

Das Vehikel mit dem Namen Valin Funds Mittelstand Mezzanine 1 (MM1) hat ein Zielvolumen von 300 Millionen Euro und wurde jetzt nach Angaben der beiden Gesellschaften mit einem Volumen von 105 Millionen Euro geschlossen. „Weitere Investoren sollen hinzukommen“, erklärt Lars Mehrlich, Senior Investmentmanager der IKB.

 

Der Fonds werde in erster Linie in Mezzanine-Darlehen für deutsche Mittelständler mit einem Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro investieren. Bis zu 20 Prozent des Portfolios können Unternehmen in Österreich und der Schweiz zugeteilt werden. „Wir werden keine Sanierungsfinanzierungen mit dem Fonds darstellen“, betont Mehrlich. Die Darlehen könnten an die Situation der Mittelständler individuell angepasst werden – darin liegt ein Unterschied zum standardisierten Programm Equinotes, das die IKB gemeinsam mit der Deutschen Bank aufgelegt hatte. Üblicherweise gebe es eine Gewinnbeteiligung, zu den genauen Konditionen will sich die IKB aber nicht äußern. Die Höhe der Darlehen werde wahrscheinlich zwischen 3 Millionen Euro und 15 Millionen Euro liegen. „Die Laufzeit liegt im Regelfall bei sieben Jahren“, ergänzt Mehrlich. Nach fünf Jahren kann man in vier Halbjahresraten oder in einer Einmalzahlung tilgen.

Dentz[at]derTreasurer.de
Paulus[at]derTreasurer.de