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10.10.18
Finanzen & Bilanzen

Nach Fed-Entscheid: Zinsdifferenzen wachsen

Die Zinsentwicklungen in den USA und der Eurozone verlaufen weiterhin unterschiedlich. Aber auch innerhalb Europas gibt es deutliche Unterschiede.

Während die US-Notenbank Fed Ende September schon zum dritten Mal die Zinsen erhöhte, ging in der Eurozone das Niedrigzinsumfeld in die Verlängerung. Auch wenn jüngst Äußerungen von Mario Draghi Spekulationen um einen früheren Beginn einer Zinswende auslösten, bleibt die offizielle Sprachregelung, dass der Leitzins „mindestens über den Sommer 2019“ auf dem jetzigen Niveau bleibe.

Dies könnte ein Anzeichen dafür sein, dass die Zinswende bereits im kommenden September und nicht erst im Oktober eingeleitet wird. Das erwarten laut der Nachrichtenagentur Reuters die Finanzmärkte. Für die USA erwarten die Experten hingegen bereits im Dezember die nächste Zinserhöhung. Für 2019 sind drei Zinsschritte angedacht. Die Leitzinsspanne liegt dort derzeit bei 2 bis 2,25 Prozent.

Nächste Leitzinserhöhung wird Entwicklung verstärken

Die Diskrepanz zwischen den Leitzinsen dies- und jenseits des Atlantiks ist damit außergewöhnlich groß und könnte bis zur ersten Leitzinserhöhung in der Eurozone weiter anwachsen.

Mehr über die unterschiedlichen Zinsentwicklungen innerhalb Europas erfahren Sie im aktuellen E-Magazin von DerTreasurer.

Koegler[at]derTreasurer.de

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