Die Plattform Finledger setzt auf die Blockchain und unterscheidet sich auch in anderer Hinsicht deutlich von anderen Schuldschein-Plattformen.

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26.02.20
Finanzen & Bilanzen

Plattform Finledger offen für Kooperationen

Die Blockchain-Plattform Finledger will 2020 live gehen. Erst vor kurzem wurde eine weitere Pilottransaktion abgeschlossen. Noch ist die Entwicklung aber nicht abgeschlossen.

Finledger ist eine Blockchain-Plattform, die den Prozess der Abwicklung von Schuldscheinen digitalisiert. Damit sieht sie sich aber nicht in der Konkurrenz zu anderen Digitalplattformen wie Debtvision, VC Trade oder Finpair. „Wir sind eher eine Ergänzung zu diesen Anbietern, da wir erst ansetzen, wenn der Schuldschein bereits platziert ist“, erklärt Stephan Arnold, der bei der Helaba für Blockchain-Projekte zuständig ist.

Die Investorenansprache, die Vermarktung und der Vertragsabschluss, die über andere Plattformen digitalisiert werden, gehörten nicht zum originären Angebot von Finledger. Es sei vielmehr eine „Back-office-Lösung“, die das Verwalten des Schuldscheins über seine gesamte Laufzeit erleichtere, so Arnold: „Das beinhaltet alle Zinsmitteilungen über die Laufzeit oder aber auch Abtretungen sowie weitere Lifecycle-Events.“

Weitere Pilottransaktion für Finledger

Mitte Dezember war der Plattform, hinter der die Dekabank, Helaba, DZ Bank und dwpbank stehen, die erste Pilottransaktion mit einer Bank außerhalb dieses Partnerkreises gelungen. Die NRW.Bank trat bei der rein digitalen Platzierung des Schuldscheins als Geldgeber auf, die Deka Bank als Darlehensnehmer. Der Prozess lief über eine private Blockchain.

Wie es bei der Blockchain-Plattform weitergehen soll, lesen Sie im E-Magazin 03-2020.

Koegler[at]derTreasurer.de

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