Der Ikea-Konkurrent Steinhoff befindet sich in Schwierigkeiten. Die Anleihen sind unter Druck, auch Schuldscheininvestoren müssen um viel Geld fürchten.

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14.12.17
Finanzen & Bilanzen

Schuldscheininvestoren bangen um Steinhoff-Geld

Der Möbelriese Steinhoff ist ins Wanken geraten. Die Investoren der Anleihen und des Schuldschuldscheins fürchten um insgesamt 3 Milliarden Euro.

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff kämpft weiter um die Stabilisierung seines Geschäfts. Das Unternehmen habe man das jährlich stattfindende Treffen mit den kreditgebenden Banken vom 11. auf den 19. Dezember verschoben, berichtet FINANCE, eine Schwesterpublikation von DerTreasurer. In dem Meeting wollte sich Steinhoff mit seinen Geldgebern eigentlich über die operative und finanzielle Situation unterhalten.

Den Termin konnte das Management des Ikea-Konkurrenten nicht einhalten. Denn Steinhoff musste die Vorlage der vorläufigen Jahreszahlen verschieben, die ursprünglich für den 6. Dezember geplant war. Das Geschäftsjahr endete bei Steinhoff zum 30. September.

Die Krise zieht nun noch weitere Kreise: Wie der Konzern am gestrigen Mittwochabend schrieb, müssen auch die konsolidierten Ergebnisse für das Jahr 2016 überarbeitet werden.

Eine ausführliche Analyse zur Finanzierungssituation von Steinhoff finden Sie bei unserer Schwesterpublikation FINANCE.

Eich[at]derTreasurer.de

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