maxsattana/iStock/Thinkstock/Getty Images

18.03.19
Finanzen & Bilanzen

Treasurer öffnen sich „grünen“ Krediten

ESG-linked Loans erreichen Deutschland. Gleich mehrere Unternehmen entdecken in kurzer Abfolge die Kredite mit Nachhaltigkeitskomponente für sich. Für den Green-Finance-Markt ist das eine Chance auf mehr Sektorenvielfalt.

Henkel, Voith, Verbund – In den vergangenen Monaten hat ein neues Instrument in Deutschland für Schlagzeilen gesorgt: der ESG-linked Loan. Seit Ende 2018 gab es gleich drei solche Green-Finance-Transaktionen im deutschsprachigen Raum.

Die Kredite mit Nachhaltigkeitskomponente funktionieren nach einer anderen Logik als die bisherigen Green Bonds und Schuldscheine. Die Verwendung der Mittel, die über eine solche Finanzierung eingenommen werden, ist nicht beschränkt, das Darlehen kann zur allgemeinen Unternehmensfinanzierung genutzt werden. Stattdessen ist die Marge, die die Unternehmen für den Kredit zahlen müssen, an ein Nachhaltigkeitsrating gekoppelt. „Mit diesem neuen Instrument entsteht eine ganz große Möglichkeit für den Übergang in eine CO2-freiere Wirtschaft“, kommentiert Antonio Keglevich, Leiter Sustainability Bond Origination bei der Unicredit.

Größter ESG-linked Loan von Henkel

Henkel hat vermutlich den bisher größten Kredit mit Nachhaltigkeitskomponente im deutschsprachigen Raum platziert. An dem syndizierten Kredit über 1,5 Milliarden Euro beteiligten sich 15 Banken. Was Treasurer Michael Reuter zu der Transaktion sagt, und wie sich der Markt weiterentwickeln könnte, lesen Sie im vollständigen Artikel im E-Magazin 5-2019 von DerTreasurer.

Koegler[at]derTreasurer.de

Bleiben Sie auf dem Laufenden über alle aktuellen Entwicklungen in dem noch jungen Markt mit unserer Themenseite Green Finance.