AMS-Osram stellt unter anderem LED-Rückleuchten her.

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24.11.23
Finanzen & Bilanzen

AMS-Osram macht Fortschritte bei Refinanzierung

AMS-Osram will bis Ende des Jahres Anleihen platzieren und eine Kapitalerhöhung stemmen. Insgesamt sollen über 2 Milliarden Euro zusammenkommen.

Das österreichisch-deutsche Unternehmen AMS-Osram hat unbesicherte Anleihen mit einem Volumen von umgerechnet 800 Millionen Euro begeben. Die Euro- und US-Dollar-Tranchen laufen bis März 2029.

Die Anleiheemission ist Teil eines Finanzierungsplans, der insgesamt 2,25 Milliarden Euro in die Kassen des hochverschuldeten Unternehmens spülen soll. Neben den Anleihen will AMS-Osram in diesem Jahr eine Kapitalerhöhung in Höhe von 800 Millionen Euro durchführen. Diese wird von den Banken HSBC, Morgan Stanley und UBS abgesichert. Zudem hat das Unternehmen eine nicht in Anspruch genommene revolvierende Kreditfazilität (RCF) in Höhe von 800 Millionen Euro um ein Jahr bis September 2026 verlängert.

AMS-Osram mit Sale-and-lease-back-Transaktion

Durch eine Sale-and-lease-back-Transaktion mit einer neuen Fabrik in Kulim in Malaysia rechnet AMS-Osram außerdem mit einem Erlös in Höhe von 400 Millionen Euro. Damit ist die Rückanmietung dieser Produktionsstätte das Kernstück der vermögensbasierten Finanzierungen, die insgesamt 450 Millionen Euro einbringen sollen. „Wir kommen mit unserem vor kurzem angekündigten umfassenden Finanzierungsplan zügig voran. Die Sale-and-lease-back-Transaktion unserer neuen 8-Zoll-LED-Fertigung ist ein zentrales Element, um die Fremdkapitalkosten im heutigen Hochzinsumfeld zu optimieren“, kommentiert Rainer Irle, der seit Juli 2023 CFO bei dem Unternehmen ist.

Mit den Erlösen sollen Bonds in Höhe von 450 Millionen US-Dollar und 850 Millionen Euro, die im Jahr 2025 fällig sind, vollständig zurückgezahlt werden. 

Dies ist nur ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie im DerTreasurer E-Magazin 22.