Wacker Neuson hat eine Kreditlinie um 150 Millionen Euro aufgestockt.

Jerome - adobe.stock.com

12.08.22
Finanzen & Bilanzen

Wacker Neuson verdoppelt Kreditlinie

Wacker Neuson erhöht ihre Kreditlinie von 150 auf 300 Millionen Euro. Der neue Club Deal ist zusätzlich zu bestehenden Schuldscheinen ein wesentlicher Teil der Finanzierungsstrategie.

Der Baugerätehersteller Wacker Neuson hat mit seinen Hausbanken eine Kreditlinie von 150 auf 300 Millionen Euro erhöht. Die beteiligten Banken sind die Deutsche Bank, Unicredit, Commerzbank, Crédit Mutuel, Helaba sowie LBBW – mit allen bestehe bereits eine langjährige Zusammenarbeit, teilte das Unternehmen mit.

„Die Kreditvereinbarungen geben Wacker Neuson durch die variable Möglichkeit der Inanspruchnahme eine höhere Finanzierungsflexibilität und sichern die finanzielle Stabilität in einem volatilen Marktumfeld“, heißt es in der Mitteilung weiter. Zu den Konditionen will Wacker Neuson keine weiteren Details nennen, bezeichnet sie aber als „attraktiv“.

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Wacker Neuson setzt auch auf Schuldschein

Der neue Club Deal sei neben den laufenden Schuldscheinen ein wesentlicher Finanzierungsbaustein, erläutert der Münchener Maschinenbauer. Im Februar dieses Jahres hat Wacker Neuson einen fälligen Schuldschein in Höhe von 125 Millionen Euro zurückgeführt, den das Unternehmen 2017 emittiert hatte. Zusätzlich hat Wacker Neuson im März einen Teil eines US-Dollar-Schuldscheins, 40 Millionen US-Dollar, vorzeitig zurückgezahlt. Der restliche Betrag – rund 50 Millionen US-Dollar – ist im März 2023 fällig.

Mehr zu der Strategie 2022 von Wacker Neuson lesen Sie in unserem aktuellen E-Magazin.

brendel[at]dertreasurer.de