Ökonom Philipp Sandner ist überraschend mit 43 Jahren verstorben.

Frankfurt School of Finance

22.01.24
Persönlich & Personal

Trauer um Blockchain-Pionier Philipp Sandner

Philipp Sandner, Professor an der Frankfurt School of Finance und deutscher Krypto-Experte, ist tot. Mit nur 43 Jahren verstarb er unerwartet am vergangenen Dienstag.

Traurige Nachricht von der Frankfurt School of Finance: Die Hochschule trauert um ihren Professor Philipp Sandner. Der 43-Jährige war am 16. Januar überraschend verstorben, wie die Hochschule am Montag mitteilte.  

Sandner galt in Deutschland als einer der versiertesten Blockchain- und Krypto-Experten. 2017 war er Mitbegründer des Blockchain Centers an der Frankfurt School of Finance, an der seit 2015 lehrte. Zusätzlich war Sandner Berater in Politik und Wirtschaft. So war er unter anderem Mitglied im Fintech-Rat und im Digital Finance Forum des Bundesfinanzministeriums.

Philipp Sandner bekannt als „Blockchain-Papst“

Der Wirtschaftswissenschaftler versuchte auf vielen Ebenen die Zurückhaltung gegenüber Krypto-Märkten und der Nutzung von Blockchain entgegenzuwirken. Sei es mit seiner 2019 ins Leben gerufenen Podcast-Reihe Block52 oder als Mitgründer des Blockchain-Bundesverbandes und der International Token Standardization Association. 

Der als „Blockchain-Papst“ bekannte Ökonom engagierte sich auch außerhalb Deutschlands, wie beim EU Blockchain Observatory und als Forscher am Berkeley Center for Law & Technology. Zuletzt beschäftigte sich der Mitbegründer der Digital Euro Association (DEA) mit den Plänen der Europäischen Zentralbank zur Einführung des digitalen Euros.  

Von seinen Kollegen und anderen Experten der Krypto-Szene wurde Sandner hochgeschätzt. Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.

mirjam.loercher[at]finance-magazin.de