Treasury Executives 53° gründet eine Niederlassung im Schweizer Zug.

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28.07.20
Persönlich & Personal

Treasury Executives 53° goes Switzerland

Raimund Mayrock wird dritter Partner bei Treasury Executives 53°. In diesem Zuge gründet die Personalberatung ein Niederlassung in Zug.

Treasury Executives 53° hat jüngst eine Niederlassung im Schweizer Zug gegründet. Während das Alpenland bisher „aus Deutschland heraus mit Treasury-Dienstleistungen bedient wurde“, wie Gründungspartner Karl Markel erklärt, werde das Engagement jetzt „deutlich ausgebaut“.

Als Geschäftsführer übernimmt Raimund Mayrock die Verantwortung in der Schweiz. Er ist zudem dritter Kapitalpartner in der Hamburger Zentrale des Personalberaters. Dort sind die Gründungspartner Karl Markel und Manfred Pfeil seit 2011 aktiv.

 

Raimund Mayrock war Ameos-Treasurer

Mayrock hält derzeit Verwaltungsratspositionen bei der Treasury-Beratungsgesellschaft Refectio Schweiz und dem IT-Haus Convasol. Zuvor war er viele Jahre selbst im Corporate Treasury aktiv. So fungierte er über acht Jahre lang als Leiter Treasury bei der Ameos Gruppe, einem mittelständischen Krankenhausbetreiber mit Sitz in Zürich. Dort betreute er beispielsweise die Refinanzierungsaktivitäten und den Bereich Investor Relations.

Von Anfang 2003 bis Anfang 2009 war Mayrock als Leiter Treasury bei Hannover Leasing tätig, einem Leasingfondsanbieter, der inzwischen zu Corestate Capital gehört. Ab 2000 arbeitete er rund zwei Jahre lang im Finanzbereich des deutschen Maschinenbauers Hinterkopf in Eislingen bei Göppingen.

Markel: Gestandene Refinanzierungsmanager gefragt

Künftig soll Mayrock das Geschäft von Treasury Executives 53° in der Schweiz ausbauen, wird aber weiterhin auch in der gesamten deutschsprachigen Region tätig sein. „Unser Kerngeschäft ist die Personalsuche in den Bereichen Treasury, Controlling und Rechnungswesen“, erklärt der geschäftsführende Partner Markel. „Wir sehen uns als Ansprechpartner für Treasurer und CFOs.“ Gerade die Nachfrage nach Interimskräften sei im Finanzbereich derzeit sehr hoch. „Speziell im Automotive-Sektor sind durch Corona existentielle Herausforderungen entstanden. Der Zugriff auf die Liquidität ist essentiell, die Treasury-Funktion damit enorm wichtig“, betont Markel.

Markel, der früher selbst im Treasury von Carl Zeiss und dem Automobilzulieferer Woco tätig war, glaubt, dass die Coronakrise und ihre Folgen Finanzabteilungen noch lange in Atem halten werden: „Refinanzierungen müssen mit den Covid-19-Finanzierungen synchronisiert werden.“ Deswegen seien jetzt personalseitig in vielen Unternehmen „gestandene Refinanzierungsmanager“ gefragt.

dentz[at]dertreasurer.de

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