Sven Lorenz ist von J.P. Morgan zu Amundi gewechselt.

Amundi

04.04.16
Persönlich & Personal

Exklusiv: Sven Lorenz wechselt zu Amundi

Amundi hat Sven Lorenz zum Leiter Corporate Sales Deutschland ernannt, wie DerTreasurer exklusiv erfahren hat. Der Asset-Management-Spezialist soll in seiner neuen Funktion insbesondere Treasury-Abteilungen betreuen.

Seit Anfang April ist Sven Lorenz für den französischen Asset Manager Amundi tätig. Der 45-Jährige verantwortet jetzt als Leiter Corporate Sales Deutschland die Betreuung von Unternehmen – eine Position, die eigens neu geschaffen wurde. Zu seinen Kunden zählen nach Angaben von Amundi sowohl Treasury-Einheiten als auch betriebliche Altersvorsorgeeinrichtungen. Lorenz ist neben kurzfristigen Geldmarktprodukten ebenfalls für langfristige Beratungskonzepte verantwortlich.

Der Anlagespezialist kommt von J.P. Morgan Asset Management, für die er seit 2006 in Frankfurt tätig war. In seiner bisherigen Rolle als Leiter Geldmarktfonds für Kunden in Zentraleuropa zählten bereits internationale Corporates und mittelständische Unternehmen zu seiner Zielgruppe. Seit insgesamt 20 Jahren ist Sven Lorenz mittlerweile in der Finanzbranche tätig. Zuvor absolvierte er nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bremen eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Städtischen Sparkasse in Bremerhaven.

Amundi will in Deutschland wachsen

Amundi zählt mit einem verwalteten Vermögen von rund 1 Billion Euro zu den führenden Vermögensverwaltern Europas. Hierzulande wollen die Franzosen weiter wachsen, wie Deutschland-CEO Gottfried Hörich betont: „Mit Sven Lorenz wollen wir die Expertise von Amundi noch stärker in den Markt tragen und unseren Aktivitäten im Bereich von Corporates weitere Dynamik verleihen“, wirbt er für das Amundi-Angebot. Das neu geschaffene Beratungsteam für Corporates sei „ein wichtiger Schritt, um die Beratung gezielter auf die spezifischen Anlagebedürfnissen von Unternehmen auszurichten“.

Der Asset Manager ist seit vergangenem November an der Pariser Börse gelistet. In diesem Zuge hatte sich die französische Großbank Société Générale von ihrem Aktienpaket in Höhe von 20 Prozent getrennt. Größter Eigentümer ist weiterhin Crédit Agricole. Die französische Großbank, die heute noch 75,5 Prozent der Anteile hält, hatte beim IPO nur wenige Anteile veräußert, unter anderem an eine Tochter der Agricultural Bank of China. Der Deutschlandchef der Crédit Agricole Corporate & Investment Bank, Frank Schönherr, hatte erst jüngst die Wachstumsambition der Bank in Deutschland bekräftigt. Eine weitere Gesellschaft der französischen Gruppe in Deutschland ist der Factoringanbieter Eurofactor mit Sitz in Oberhaching bei München.   

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