CFO Andreas Segal hat die Finanzierungsstruktur von Buwog nochmals optimiert.

Buwog

17.11.16
Persönlich & Personal

Neue Buwog-Finanzierung „nahe am Optimum“

Buwog-Finanzchef Andreas Segal spricht mit DerTreasurer über die neue Finanzierung des deutsch-österreichischen Immobilienkonzerns.

Der deutsch-österreichische Immobilienkonzern Buwog hat seine Finanzierung umgestellt und einen neuen syndizierten Kredit über 550 Millionen Euro vereinbart. Mit dem Geld refinanzieren die Wiener ein bestehendes Kreditportfolio. Die Laufzeit beträgt acht Jahre.

Buwog zahlt für Finanzierung 1,76 Prozent

Finanzchef Segal gelang es dabei, die Finanzierungskosten von Buwog (Umsatz 2015/16: 491 Millionen Euro) erheblich zu senken. Das Finanzergebnis verbessert sich um 4 Millionen Euro jährlich, die Tilgungsersparnis um über 13 Millionen Euro. Die durchschnittlichen Finanzierungskosten sinken von 1,9 auf 1,76 Prozent. „Wir sind dem Optimum nahe“, freut sich Andreas Segal, seit Anfang des Jahres CFO und stellvertretender CEO von Buwog. „Viel mehr kann ein Unternehmen auch unter den gegenwärtigen günstigen Rahmenbedingungen nicht herausholen.“

Begleitet haben die aktuelle Refinanzierungstransaktion Berlin Hyp als Konsortialführer und Helaba, mit denen Buwog bereits bei dem Vorgängerkredit kooperierte. „Wir haben versucht, kosteneffizient zu arbeiten“, erklärt Segal. Insgesamt betrugen die Nebenkosten 5 Millionen Euro – weniger als 1 Prozent des Transaktionsvolumens. „Nach 1,25 Jahren haben wir den Betrag allein durch die Zinsersparnis wieder reingeholt.“

Wie CFO den neuen Konsortialkredit aufgeteilt hat und welche Vorteile die neue Finanzierungsstruktur für die Banken im Syndikat hat, erfahren Sie im E-Magazin 21/2016 von DerTreasurer.

Eich[at]derTreasurer.de

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