Borealis' Treasury-Chef Jan-Martin Nufer sieht den Schuldscheinmarkt als „extrem flexibel“ an.

Borealis

04.06.19
Persönlich & Personal

Neuer Schuldschein von Borealis

Der Petro-Chemiekonzern Borealis hat einen Schuldschein platziert. Treasury-Chef Jan-Martin Nufer hat sich dabei bewusst für zwei der führenden digitalen Schuldscheinplattformen entschieden. Warum, erklärt er im Gespräch mit DerTreasurer.

Rund 200 Millionen Euro hat Borealis vor kurzem am Schuldscheinmarkt eingesammelt. Der internationale Petro-Chemiekonzern mit Sitz in Österreich hat mit 140 Millionen Euro den Großteil davon in Euro platziert. Mit 70 Millionen US-Dollar (rund 63 Millionen Euro) hat Borealis aber auch den Dollar-Markt angezapft.

„Unter anderem durch unser Joint Venture mit Total und Nova Chemicals in den USA, das letztes Jahr ins Leben gerufen wurde, haben wir auch in dieser Währung Finanzierungsbedarf“, sagt Jan-Martin Nufer, Director Treasury & Funding bei Borealis und Vorstandsmitglied des österreichische Treasury-Verbands ACTA. Das Unternehmen nutzt das Geld teils für die Refinanzierung, teils für Investitionen.

Jan-Martin Nufer: „Fixe Tranchen längerfristig einloggen“

Die Summe verteilt sich auf fix und variabel verzinste Tranchen über fünf, sieben und zehn Jahre. „Wir arbeiten in einer zyklischen Industrie“, sagt Nufer. „Auch deshalb hielten wir es für sinnvoll, die fixen Tranchen längerfristig einzuloggen.“

Borealis hat seit 2010 immer wieder Schuldscheine platziert, das Unternehmen und dieses Finanzierungsinstrument passten „sehr gut zusammen“, wie der Treasurer betont: „Wir können uns glücklich schätzen, mit dem Schuldscheinmarkt einen extrem flexiblen und attraktiven Finanzmarkt zu haben“, fügt der Deutsche hinzu, der bereits seit vielen Jahren in Wien lebt. „Das starke Wachstum und die zunehmende Internationalisierung des Marktes eröffnen zusätzliche Möglichkeiten für Investoren und uns Darlehensnehmer.“

Warum sich Jan-Martin Nufer bei der jüngsten Transaktion bewusst für zwei der führenden digitalen Schuldscheinplattformen entschieden hat, wie er den LMA-Standard für Schuldscheine bewertet und auf welche Finanzierungsinstrumente er sonst noch setzt, erfahren Sie im vollständigen Artikel des E-Magazins 11/2019.

Dentz[at]derTreasurer.de

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