Schuldscheindebüt des Möbelzulieferers

29.11.17 08:12

„Nicht jede Sparkasse kennt Surteco“

Von Jakob Eich

Der Oberflächenspezialist Surteco hat erstmals einen Schuldschein platziert. Die Finanzspitze um CFO Andreas Riedl und Treasury-Chef Günther Gallersdörfer sprechen mit DerTreasurer über die Debüttransaktion.

Treasury-Chef Günther Gallersdörfer (links) und CFO Andreas Riedl haben mit Surteco den ersten Schuldschein der Unternehmensgeschichte aufgelegt.

Surteco; Montage: DerTreasurer

Treasury-Chef Günther Gallersdörfer (links) und CFO Andreas Riedl haben mit Surteco den ersten Schuldschein der Unternehmensgeschichte aufgelegt.

Der Oberflächenspezialist Surteco hat sein Debüt am Schuldscheinmarkt gefeiert und bei Investoren 200 Millionen Euro eingesammelt. Durch die Emission haben die Bayern gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Mit dem eingenommenen Geld finanziert Surteco die Übernahme des portugiesischen Wettbewerbers Probos aus. „Zudem refinanzieren wir in Teilen eine US-Privatplatzierung aus dem Jahr 2007“, erklärt Andreas Riedl, CFO des Unternehmens.

Gallersdörfer: „Überzeichnung ist eine Vermarktungsgeschichte“

Zunächst hatte Surteco bei der Emission nur 100 Millionen Euro einsammeln wollen. Das Volumen konnte aber deutlich aufgestockt werden: „Es ist ein Stück weit eine Vermarktungsgeschichte. Eine Überzeichnung kommt im Markt natürlich besser an, als wenn man den Zielbetrag verfehlt“, erklärt Günther Gallersdörfer, seit 2000 Head of Treasury bei Surteco, warum viele Emittenten mit niedrigeren Beträgen an den Markt gehen.

Wie viel Surteco für den Schuldschein zahlt und worauf das Finanzduo bei der Auswahl der begleitenden Banken geachtet hat, erfahren Sie im vollständigen Artikel im E-Magazin 22/2017 von DerTreasurer.

Eich[at]derTreasurer.de

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