Transaktion deutlich überzeichnet

10.11.15 10:02

Rheinmetall erlebt Run auf neuen Konsortialkredit

Von Jakob Eich

Matthias Schoof, Head of Corporate Finance bei dem MDax-Konzern Rheinmetall, spricht mit DerTreasurer über die vorzeitige Erneuerung des Konsortialkredits.

Rheinmetall-Hauptgebäude in Düsseldorf. Der Konzern hat erfolgreich seinen Konsortialkredit refinanziert.

Rheinmetall AG

Rheinmetall-Hauptgebäude in Düsseldorf. Der Konzern hat erfolgreich seinen Konsortialkredit refinanziert.

Der Automobilzulieferer und Wehrtechnikkonzern Rheinmetall hat vor kurzem seine syndizierten Kreditlinien erneuert. Der neue Konsortialkredit des Düsseldorfer Unternehmens hat ein Volumen in Höhe von 500 Millionen Euro, wie sein Vorgänger aus dem Jahr 2011. „Dieses Mal sicherten wir uns noch zwei Verlängerungsoptionen um jeweils ein Jahr“, erklärt Matthias Schoof, Head of Corporate Finance bei Rheinmetall. Der Kredit diene auch als Back-up-Fazilität für das ebenfalls 500 Millionen Euro umfassende Commercial-Paper-Programm des MDax-Konzerns, der 2014 rund 4,7 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftete.

Rheinmetall will das Rating sichern

„Bei der Transaktion ging es vorrangig um Sicherheit“, sagt Schoof. „Wir haben ein Rating, das wir sichern müssen“, führt der Finanzierungsexperte weiter aus. Dafür sei es wichtig, die Refinanzierung mindestens ein Jahr vor dem Ablauf des Vorgängerkredits abzuschließen. Derzeit bewertet die Ratingagentur Moody’s Rheinmetall mit Ba1 knapp außerhalb des Investmentgrades, der Ausblick ist negativ.

Welche Banken Teil des Syndikats sind und welche Option sich Matthias Schoof mit seinem Team gesichert hat, erfahren Sie im vollständigen Artikel im E-Magazin 21-2015 von DerTreasurer auf Seite 8.

Eich[at]derTreasurer.de