Julian Schmitt ist seit Anfang dieses Jahres Leiter Investor Relations und Treasury beim Rhön-Klinikum.

Rhön-Klinikum

27.11.18
Persönlich & Personal

Rhön-Klinikum: „Unser Cash ist fest verplant“

Julian Schmitt, Treasury-Chef des Rhön-Klinikums, spricht mit DerTreasurer über den neuen Schuldschein des Klinikbetreibers.

Das Rhön-Klinikum hat im Oktober den Schuldscheinmarkt angezapft: 100 Millionen Euro hat der Klinikbetreiber mit Sitz im bayerischen Bad Neustadt an der Saale so in seine Kassen gespült. „Der Schuldschein als Finanzierungsinstrument war für uns gerade passend“, erklärt Julian Schmitt, Leiter Investor Relations & Treasury des Rhön-Klinikums. „Wir konnten uns günstige Konditionen zu langen Laufzeiten sichern.“ Das Papier besteht aus drei Tranchen à fünf, sieben und zehn Jahren. Über 60 Prozent konnte das Rhön-Treasury in der längsten Laufzeit platzieren, die durchschnittliche Dauer des Schuldscheins liegt bei 8,7 Jahren. Die Tranchen sind alle fest verzinst.

„Wir wollten uns das derzeitige Zinsniveau möglichst lange sichern. Man sieht ja an den Swap-Sätzen, dass diese wieder anziehen können“, erklärt Schmitt. Wie viele Zinsen das Rhön-Klinikum zahlt, möchte er nicht verraten. Allerdings werde der Klinikbetreiber im Investmentgrade bewertet, versichert er.

Rhön platziert Schuldschein trotz hoher Nettoliquidität

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Die Schuldscheinplatzierung hatte einige Beobachter verwundert. Schließlich ist die Finanzlage des SDax-Konzerns mehr als komfortabel: 147 Millionen Euro Nettoliquidität hatte das Klinikum zum Ende des dritten Quartals 2018 ausgewiesen. Zudem verfügen die Bayern über eine ungezogene syndizierte Kreditlinie über 100 Millionen Euro. „Unser Cash ist schon fest verplant“, sagt Treasurer Schmitt zu der auf den ersten Blick sonderbaren Schuldscheinplatzierung.

Für welche Zwecke das Rhön-Klinikum das frische Geld nutzt und wie der Klinikbetreiber zu den digitalen Schuldscheinplattformen steht, erfahren Sie im vollständigen Artikel im E-Magazin 22-2018.

Eich[at]derTreasurer.de

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