Schotts Treasury-Chef Dieter Worf hat mit seinem Team einen Schuldschein via der Plattform Debtvision platziert.

Schott

26.02.19
Persönlich & Personal

Schott-Treasurer: „Einige Banken haben sich gewundert“

Der Glashersteller Schott hat einen Schuldschein exklusiv über eine Debt-Plattform begeben. Treasurer Dieter Worf prognostiziert der Technologie viel Potential.

Der Spezialglashersteller Schott hat nach zehn Jahren erstmals wieder einen Schuldschein platziert. Dieses Mal haben die Mainzer mit Debtvision eine digitale Plattform genutzt, um das drei Jahre laufende Papier an den Markt zu bringen. „Uns war es dabei wichtig, einen bankenunabhängigen Ansatz zu fahren“, erklärt Dieter Worf, Head of Treasury bei Schott.

Schott-Schuldschein kommt auf 30 Millionen Euro

Denn das Schott-Treasury hat den jüngsten Schuldschein, der auf ein Volumen von 30 Millionen Euro kommt, komplett selbst arrangiert. Und das, obwohl Debtvision den Schuldschein-Platzhirsch LBBW und die Börse Stuttgart zu seinen Gesellschaftern zählt.

„Wir wollten die kompletten Vorteile einer solchen Plattform heben. Dazu gehört, dass wir eine solche Transaktion auch ohne Hilfe einer Bank stemmen können“, sagt Worf. Das Vorgehen hat in der Bankenwelt durchaus für Aufsehen gesorgt: „Einige Banken haben sich gewundert und noch einmal gefragt, ob wir wirklich exklusiv über die Plattform gehen wollen“, erzählt Worf.

Wieso Treasurer Dieter Worf der Technologie großes Potential prognostiziert und welchen Synergieeffekt das Treasury-Team nutzen konnte, erfahren Sie im vollständigen Artikel im E-Magazin 04/2019 von DerTreasurer.

Eich[at]derTreasurer.de

Interessante Hintergründe zu Projekten in deutschen Treasury-Abteilungen finden Sie auf unserer Themenseite Treasurer im Interview. Auf unserer Themenseite Schuldschein sammelt die Redaktion alle wichtigen Informationen zum urdeutschen Finanzierungsinstrument.