Schuldschein refinanziert, Volumen aufgestockt

01.06.16 08:05

Stada-Treasurer: „Wollten den Investoren Zeit geben“

Von Jakob Eich

Vor kurzem hat der Arzneihersteller Stada einen Schuldschein platziert. Treasurer Frank Seiler spricht mit DerTreasurer über die Emission und wie er die Investoren überzeugt hat.

Der Arzneihersteller Stada hat einen Schuldschein über 350 Millionen Euro platziert.

Stada

Der Arzneihersteller Stada hat einen Schuldschein über 350 Millionen Euro platziert.

Der Arzneihersteller Stada hat den Schuldscheinmarkt angezapft und so 350 Millionen Euro eingenommen. Das in Bad Vilbel ansässige Unternehmen, das vor kurzem von Hedgefonds attackiert wurde, will mit dem Schuldschein ein Ende dieses Jahres auslaufendes Darlehen über 188 Millionen Euro refinanzieren und war auch mit diesem Betrag an den Markt gegangen.

Stada platziert Schuldschein in vier Tranchen

Doch die hohe Nachfrage nach dem Papier sorgte dafür, dass das Stada-Treasury das Volumen beinahe verdoppelt hat: „Bereits in der ersten Vermarktungswoche war klar, dass die Emission ein großer Erfolg werden würde“, sagt Frank Seiler, Vice President Corporate Treasury bei Stada. Der Schuldschein ist in vier Tranchen aufgeteilt, die über fünf und sieben Jahre laufen. „Diese Laufzeiten haben sich für uns bewährt, da sie sehr gut in unser Fälligkeitenprofil passen“, erklärt Treasury-Chef Seiler die Aufteilung.

Die Tranchen sind fest und variabel verzinst, zu den genauen preislichen Konditionen will sich Seiler nicht äußern. „Wir zahlen für die 350 Millionen Euro weniger Zinsen als für die bestehenden 188 Millionen Euro Schuldscheindarlehen.“ Die Zinskosten dürften sich entsprechend halbiert haben.

Wieso Treasurer Frank Seiler den Investoren Zeit geben wollte und welche Geldgeber in den Schuldschein investiert haben, erfahren Sie im aktuellen E-Magazin von DerTreasurer.