Jede Menge technische Fragen

24.10.17 10:43

Treasury-Reporting bei Zeppelin

Von Markus Dentz

Das Treasury-System konnte die Anforderungen des Zeppelin-Treasury in puncto Reporting nicht komplett erfüllen. David Freidl, Leiter Konzern-Treasury bei dem Stiftungsunternehmen, spricht mit DerTreasurer über die Einführung eines neuen Reporting-Systems.

David Freidl leitet seit Mitte 2014 das Konzern-Treasury des Stiftungsunternehmens Zeppelin.

Zeppelin

David Freidl leitet seit Mitte 2014 das Konzern-Treasury des Stiftungsunternehmens Zeppelin.

Wo steht die Kasse? Wie entwickeln sich Brutto- und Nettoverschuldung? Welche Fälligkeiten haben die Verbindlichkeiten? Welche Währungsrisiken hat der Konzern? Diese und weitere Fragen interessieren viele Treasurer, so auch David Freidl vom Zeppelin-Konzern in Garching bei München (Umsatz 2016: 2,36 Mrd. Euro).

Immer wieder stellt sich die Herausforderung, aktuelle Berichte der zentralen Kennzahlen zu generieren. „Bei Reports sind wir auf die Unterstützung unseres TMS-Anbieters angewiesen und können nur eingeschränkt selbst Reportings erstellen“, beschreibt Freidl die Herausforderungen. Hinzu komme, dass die Anforderungen an das Berichtswesen bei Zeppelin in den vergangenen Jahren gestiegen seien.

Excel aufgrund von Fehleranfälligkeit keine Alternative

Das weltweit tätige Stiftungsunternehmen setzt auf SAP als ERP-Software. Im Treasury-Bereich nutzt Zeppelin das System von Reval. An dieser Konstellation wird sich auf Sicht auch nichts ändern. Allerdings konnte das Treasury-System die Anforderungen des Zeppelin-Treasury in puncto Reporting nicht komplett erfüllen. Und: Auf Excel-Lösungen zu setzen sei vor allem wegen der damit verbundenen Probleme hinsichtlich der Nachvollziehbarkeit und Fehleranfälligkeit nicht in Betracht gezogen worden, sagt Freidl.

Auf der Suche nach einer geeigneten Lösung schaute sich der Treasurer bei verschiedenen Anbietern und Beratungsgesellschaften im Markt um. Nach einem umfangreichen Auswahlprozess entschied Zeppelin sich im Sommer 2016 für eine Business-Intelligence-Software namens SAP Lumira. Als Berater mandatierte das Unternehmen PwC, die bereits viele derartiger Projekte mit Kunden umgesetzt haben. „Damit konnten wir die Ziele im Treasury in Einklang mit der IT-Strategie des Konzerns bringen“, sagt Freidl.

Welchen Vorteil das bietet und warum sich der relativ große Aufwand lohnt, erfahren Sie in der aktuellen Ausgaben unseres E-Magazins von DerTreasurer.

Dentz[at]derTreasurer.de

DerTreasurer spricht mit Treasury-Chefs über außergewöhnliche Transaktionen und neue Projekte. Auf der Themenseite Treasurer im Interview erfahren Sie mehr über die Hintergründe – hautnah von den Experten.