Gefahr durch Hacker

17.02.17 07:57

Kriminelle können Cash Pools knacken

Von Jakob Eich

Die Fake-President-Masche verursacht immer höhere Einzelschäden. Besonders gefährlich ist es für das Treasury, wenn sich die Betrüger im Cash Pool einnisten.

Der Kreditversicherer Euler Hermes beobachtet, dass die Schäden je Fall beim Fake President zunehmen.

underworld111/iStock/Thinkstock/Getty Images

Der Kreditversicherer Euler Hermes beobachtet, dass die Schäden je Fall beim Fake President zunehmen.

Das Jahr 2016 stand für viele Treasurer im Zeichen der Fake-President-Masche. War der Chef-Betrug in den Vorjahren noch eine Randerscheinung, bekam er im vergangenen Jahr durch prominente Fälle wie bei dem Autozulieferer Leoni und dem Flugzeugzulieferer FACC medial deutlich mehr Aufmerksamkeit.

Fake President: Schäden zwischen 3 und 7 Millionen Euro

Geholfen hat die Berichterstattung Marktbeobachtern zufolge allerdings wenig. „Die Anzahl der Schäden war zwar leicht rückläufig“, erklärt Rüdiger Kirsch, Rechtsanwalt bei dem Kreditversicherer Euler Hermes. „Uns ist aber aufgefallen, dass die Schadenssummen der einzelnen Fälle deutlich gestiegen sind.“ Fälle wie Leoni mit einem Schaden in Höhe von 40 Millionen Euro und FACC (50 Millionen Euro) seien zwar deutliche Ausreißer nach oben. „Wir haben aber eine ganze Reihe Schäden in der Höhe von 3 bis 7 Millionen Euro“, fügt Kirsch hinzu.

Wie viele Schäden Euler Hermes 2016 verzeichnet hat und wie sich die Kriminellen im Cash Pool eines Unternehmens einnisten können, erfahren Sie im E-Magazin 03/2017 von DerTreasurer.

Eich[at]derTreasurer.de

Hacker nehmen zunehmend die Treasury-Abeteilung ins Visier. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit unserer Themenseite Cybercrime im Treasury.

Bleiben Sie über Trends im Cash Management, Updates bei der Treasury-Software, Treasurer-Wechsel und alle anderen News im Treasury-Bereich auf dem Laufenden und folgen Sie uns auf Twitter.