Neuer CFO räumt auf

12.04.17 08:10

Leoni arbeitet Fake-President-Fall auf

Von Jakob Eich

Kriminelle klauten dem Autozulieferer Leoni mit dem Chef-Betrug im vergangenen Sommer 40 Millionen Euro. Die Franken arbeiten den Fall auf – und ziehen personelle Konsequenzen.

Der Autozulieferer Leoni will nach dem Fake-President-Angriff den Reset-Button drücken. 5 Millionen Euro erhalten die Franken aus einer Versicherung zurück.

LEONI AG

Der Autozulieferer Leoni will nach dem Fake-President-Angriff den Reset-Button drücken. 5 Millionen Euro erhalten die Franken aus einer Versicherung zurück.

Der fränkische Automobilzulieferer Leoni hat die interne Untersuchung des 40 Millionen Euro teuren Betrugsfalls abgeschlossen. Wie die Nürnberger nun mitteilten, habe man 5 Millionen Euro durch eine Vertrauensschadenversicherung zurückerlangt. Weitere Versicherungsansprüche seien noch in Klärung.

Leoni: Betrüger überweisen Geld nach China und Hongkong

Der seit Herbst 2016 amtierende Leoni-CFO Karl Gadesmann nannte zudem weitere Details zum Vorfall. Ihm zufolge habe es eine Serie an Geldtransfers ins Ausland gegeben, wie Medien berichten. Das Geld sei an zwei Konten in China und Hongkong gegangen. Dabei sei es zu „Regelverstößen einzelner Mitarbeiter“ gekommen.

Aufgrund dieser Regelverstöße hat Leoni personelle Konsequenzen gezogen. Welche das sind und was der MDax-Konzern in seiner Finanzabteilung verändert hat, erfahren Sie im vollständigen Artikel im DerTreasurer E-Magazins 07/2017.

Eich[at]derTreasurer.de

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