Die Hamburger Berenberg kooperiert im FX Management mit der HSBC.

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10.09.21
Risiko Management

Berenberg und HSBC kooperieren im FX-Bereich

Die Bankenhäuser Berenberg und HSBC kooperieren künftig im Währungsmanagement. Damit geht bei der Hamburger Berenberg wohl auch ein Stellenabbau im FX-Bereich einher.

Neuigkeiten für die Firmenkunden der Hamburger Privatbank Berenberg und der HSBC: Die beiden Geldhäuser gehen eine strategische Kooperation im Währungsmanagement ein. Wie die Banken in einer gemeinsamen Mitteilung verkündeten, können Berenbergs Währungs-Overlay-Mandate künftig operativ auf der HSBC-Plattform betreut werden.

Teil der Vereinbarung ist auch, dass die Hamburger wie bislang Handelssignale aus ihrer eigenen Währungsstrategie erzeugen, diese aber in Zukunft an HSBC zur Ausführung von Kundenmandaten übermitteln. Laut dem Bankenblog „Finanz-Szene“ mit Bezug auf einen Berenberg-Sprecher geht damit auch ein Stellenabbau in unbekannter Größenordnung bei der Bank einher.

Berenberg nutzt Infrastruktur der HSBC

Berenberg ist laut eigener Angabe einer der größten aktiven Währungsmanager und will nun von der globalen FX-Expertise der Großbank HSBC profitieren. „Speziell im Währungsmanagement, in dem Plattformgröße ein entscheidender Wettbewerbsfaktor ist, wird es für kleinere Anbieter immer herausfordernder, eine moderne Infrastruktur zu unterhalten“, sagt Matthias Grimm, Global Head Investment & Risk Management Solutions bei Berenberg.

Aber auch die deutlich größere HSBC hofft von der Kooperation profitieren zu können: „Wir sehen einen starken Trend, dass regionale Banken ihre Dienstleistungen im Währungsmanagement auslagern“, erklärt Vincent Bonamy, Head Global Intermediary Services bei HSBC. Man habe daher eine offene und umfassende Plattform entwickelt, durch die man zusammenarbeiten könne.

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