Die Deutsche Börse hat die Devisenhandelsplattform 360T übernommen - nicht alle sehen das positiv.

Deutsche Börse AG

19.08.15
Software & IT

360T: Die Stimmen zum Deal

Die Devisenplattform 360T wurde Ende Juli an die Deutsche Börse verkauft. DerTreasurer hat Anwender befragt, wie sie die Transaktionen sehen.

Seit Ende Juli ist bekannt, dass die Deutsche Börse 360T übernehmen möchte. Die Devisenhandelsplattform hat insbesondere bei deutschen Treasury-Abteilungen eine dominante Stellung und ist inzwischen ein Standardsystem für viele. Nahezu jedes Dax-Unternehmen – 29 von 30 – nutzt die 360T, um FX-Absicherungen abzuschließen. Wie reagieren die Treasury-Abteilungen auf den Verkauf? „Wir nutzen 360T und sind sehr zufrieden mit dem Angebot und Service“, sagt Klaus Gerdes, Head of Corporate Finance/Treasury bei Altana.

Nach Abschluss habe 360T über die Transaktion informiert. „Ich erwarte keine negativen Veränderungen durch diesen Deal.“ Auch Andreas Hartmann, Leiter Front Office and Regional Treasury beim Softwarekonzern SAP, rechnet ebenfalls nicht mit Problemen: „Wir arbeiten bereits mit Clearstream, ebenfalls Tochter der Deutschen Börse, zusammen und haben dabei gute Erfahrungen gesammelt.“

Welche Bedenken andere Treasurer haben, lesen Sie in unserem E-Magazin.

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