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20.03.19
Software & IT

Bellin: Eric Kaplan soll US-Geschäft ausbauen

Bellin will den US-amerikanischen Treasury-Markt erobern. Um die Herausforderung zu meistern, verstärkt der Systemanbieter sein US-Vertriebsteam mit Eric Kaplan und eröffnet gleichzeitig eine weitere Niederlassung.

Bellin baut seine Präsenz in den USA aus – personell und auch geographisch: Der Treasury-Management-Software-Anbieter hat einen neuen Vertriebschef für Nordamerika ernannt und gleichzeitig auch bekanntgegeben, eine neue Niederlassung in Cambridge im US-amerikanischen Bundesstaat Massachusetts eröffnet zu haben.

Eric Kaplan, der das dortige Team leitet, ist bereits seit Februar als Vice President Sales, North America, wie Bellin jetzt mitteilte. Kaplan ist in der nordamerikanischen Treasury-Community kein Unbekannter. Zu seinen bisherigen Arbeitgebern zählen bekannte Unternehmen wie der Getränke- und Lebensmittelkonzern PepsiCo, GE Capital, der Finanzierungsarm des Mischkonzerns General Electronic, und der Softwareanbieter Reval. Mit „über 14 Jahren Erfahrung als Treasury- und Finanzexperte“ bringe Eric Kaplan alles mit, um Bellin bei der „weiteren Eroberung des Treasury-Marktes“ zu unterstützen, teilte der Treasury-Systemanbieter aus Ettenheim weiter mit.

Kaplan soll künftig gemeinsam mit Lena Pennington, derzeit Director of Sales, North America, die Präsenz in den USA weiter ausbauen, sagt André Scheffknecht, der seit Juni 2018 Vertriebschef bei Bellin ist und damit auch die internationalen Vertriebsaktivitäten des Systemanbieters verantwortet.

Bellin stimmt Treasury-Lösungen auf US-Bedürfnisse ab

Mit der neuen Niederlassung will Bellin im US-amerikanischen Markt verstärkt Fuß fassen. Die Eröffnung der neuen Niederlassung in Cambridge ermögliche es dem Softwareanbieter, „eng mit US-Finanzinstitutionen zusammenzuarbeiten und Kunden mit Treasury-Software und -Lösungen zu versorgen“, die auf die „Bedürfnisse des amerikanischen Markts“ abgestimmt seien, begründet der Systemanbieter die Entscheidung eine weitere Niederlassung in den USA aufzubauen.

Die Eroberung des nordamerikanischen Markts ist für deutsche Anbieter erfahrungsgemäß ein schwieriges Unterfangen. Neben Bellin haben auch deutsche Treasury-Software-Häuser wie TIS oder Seralla diese Herausforderung aktiv angenommen.

Bellin ist in Nordamerika bereits seit 2004 mit einem Büro in Vancouver, Kanada, aktiv. Das erste US-Office hat der Systemanbieter im Oktober vergangenen Jahres eröffnet. Dort sind Unternehmensangaben zufolge derzeit zwei Personen beschäftigt. Dieses Team will der Treasury-Systemanbieter, der aktuell 15 Kunden auf dem amerikanischen Markt betreut, weiter ausbauen. Im Geschäftsjahr 2019/2020 solle sich das Wachstum verdoppeln, heißt es bei dem Systemanbieter auf Anfrage von DerTreasurer.

Paulus[at]derTreasurer.de

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